Aachen und Havelse wohl an FC-Abwehrtalent Mausehund dran
Findet Yannick Mausehund den Weg in die 3. Liga? Der 20-jährige Innenverteidiger vom 1. FC Köln II soll besonders von Alemannia Aachen umworben werden, aber auch anderweitig das Interesse höherklassiger Klubs wecken. Aktuell wollen die Domstädter das Abwehrtalent aber wohl nicht verkaufen.
In der Regionalliga empfohlen
Hertha BSC, Tennis Borussia Berlin, Viktoria Berlin und zurück zur Alten Dame – im Jugendbereich kam Yannick Mausehund als gebürtiger Berliner in der Hauptstadt bereits gut herum. Im Februar 2025 wechselte der 20-jährige Innenverteidiger schließlich von Hertha zum 1. FC Köln und schaffte damit den Sprung aus dem U19-Bereich in die Zweitvertretung des Bundesligisten. In 31 Spielen der Regionalliga West überzeugte Mausehund als Stammspieler, sodass auch Trainingseinheiten mit den Profis zum Alltag des Abwehrtalents gehörten.
Jetzt folgt womöglich der nächste Schritt. Nach Angaben der "RevierSport" soll Alemannia Aachen siene Fühler nach Mausehund ausgestreckt haben. Demzufolge habe der Klub vom Tivoli bereits ein Angebot an die Kölner abgegeben, um den Abwehrspieler aus seinem bis 2027 gültigen Vertrag herauszukaufen. Gleiches soll auch der TSV Havelse sowie der niederländische Zweitligist VVV Venlo getan haben. Allerdings blockte der FC die Angebote bislang ab.
Erst Verlängerung, dann Leihe?
Dem Bericht zufolge sollen die Kölner noch nicht bereit sein, das Abwehtalent ziehen zu lassen. Der Plan in der Domstadt sieht offenbar vor, dass Mausehund erst einmal seinen Vertrag in der Bundesliga-Reserve verlängert, um anschließend ein Leihgeschäft mit einem Profiklub zu vereinbaren. So könnte der 20-Jährige an Spielpraxis auf höherem Niveau gewinnen und sich möglicherweise eine bessere Perspektive für die Bundesliga erspielen. Ein Abschied von Mausehund aus Köln bahnt sich somit zwar an, doch in welcher Form dieser erfolgen wird, ist noch offen. Genauso die Frage, wer am Ende das Rennen um den 20-Jährigen macht.