Aachen sucht nach den Gründen für die erste Niederlage

Seit der 3:1-Niederlage der Alemannia aus Aachen am vergangenen Samstag gegen Kickers Offenbach sind bereits drei Tage vergangenen, doch abgehackt ist die Pleite noch lange nicht, schließlich war es die erste Niederlage in fünfe Spielen. Im Fachmagazin "Kicker" sucht Manager Uwe Scherr nach Erklärungsansätzen: "Schon der Auswärtssieg in Saar­brücken war glücklich, anschließend haben wir es offenbar nicht hinbekommen, uns neu zu konzentrieren und wieder alles zu geben". Diese These lässt sich auch am Spiel selbst belegen: Der Zweitligaabsteiger präsentierte sich gegen den OFC über weite Strecken der Partie viel zu passiv, zudem kamen viele Pässe beim Mitspieler gar nicht und nach vorne fehlte vor die Durchschlagskraft.

Das Problem mit dem Rückstand

Auch die Anzahl der Gegentore stößt beim Scherr nicht positiv auf: "Wir haben nach fünf Spielen acht Gegentore. Das sind viel zu viele", wird er im "Kicker" zitiert. Ein weiteres Problem der Alemannia: Sie gehen zu oft in Rückstand. Nur beim 3:2-Heimsieg gegen Wacker Burghausen gelang den Aachenern selbst das erste Tor. "Das Spiel gegen Offenbach wird uns aber nicht aus der Bahn werfen, da wir eine charakterstarke Gruppe sind und versuchen, die Fehler im nächsten Spiel abzustellen“, so Timo Brauer. Nun wartet auf das Team von Trainer Ralf Aussem die Pokalpartie gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Vor ausverkauftem Haus geht die Alemannia zwar als Außenseiter in die Partie, doch chancenlos sind sie nicht. Schließlich sind sie bereits seit gut einem Monat im Liga-Alltag – Gladbach hingegen noch nicht.

FOTO: Dieter Schmoll

   

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