MSV schließt Saison 2025/26 mit Gewinn von 1,3 Millionen Euro ab
Sportlich war die Saison 2025/26 für den MSV Duisburg trotz des knapp verpassten Aufstiegs überaus erfolgreich, und auch finanziell blicken die Zebras auf ein starkes Ergebnis zurück. Wie die Meidericher am Mittwoch bekanntgaben, konnte ein Gewinn von 1,3 Millionen Euro nach Steuern verbucht werden.
Erlöse deutlich gestiegen
Zurückzuführen ist der Millionen-Überschuss vor allem auf eine "signifikante Stärkung unserer eigenen Erlösquellen", erklärt Marvin Schmickler, Kaufmännischer Leiter & Prokurist des MSV. Demnach trugen die Umsätze aus den Bereichen Ticketing, Sponsoring und Merchandising rund 82 Prozent zur Gesamtleistung von 23 Millionen Euro bei – also rund 18,9 Millionen Euro. Ein Drittliga-Rekord für die Zebras, den der Klub seinen Fans, Partnern, Sponsoren und der Stadt zu verdanken habe.
"Sie haben uns vereint mit der Mannschaft ein in allen Aspekten besonderes Jahr nach Rückkehr in die 3. Liga beschert", sagt Schmickler und wertet die gestiegenen Erlöse als Beleg dafür, "dass sich der MSV im Hier und Jetzt aus eigenen Kräften trägt". Das Ziel, den MSV nach herausfordernden Jahren, in denen teilweise um die Drittliga-Zulassung gebangt werden musste, wirtschaftlich zu stabilisieren, sei erreicht worden.
Dach-Sanierung wird Zuschauer-Einnahmen kosten
Gleichwohl betont Duisburgs kaufmännischer Leiter, dass es in der 3. Liga "auf Sicht" schwer werde. "Wir haben jetzt ein stabiles Fundament geschaffen, von dem aus wir die nächsten Schritte gehen können. Mit Augenmaß, aber mit dem – berechtigten – Anspruch, bald wieder in die 2. Bundesliga zurückzukehren." Für die Zukunft sollen die Kräfte weiter gebündelt und Synergien geschaffen werden.
Zumal die Dach-Sanierung in der Schauinsland-Reisen-Arena ab Herbst 2027 dafür sorgen wird, dass die Zuschauer-Einnahmen über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren sinken werden. Schmickler spricht von einer "großen Herausforderung" und sagt: "So notwendig diese Baustelle ist, so sehr wird die Umsetzung bei laufendem Spielbetrieb allen Beteiligten einiges abverlangen – insbesondere unseren Fans." Ziel sei es, "die unvermeidbaren Einschränkungen für unsere Fans und die wirtschaftlichen Belastungen für unseren MSV so gering wie möglich zu halten".