"Sehr schmerzhaft": SVM erlebt Englische Woche zum Vergessen

Auch im vierten Spiel in Folge ging der SV Meppen beim 0:1 in Hoffenheim als Verlierer vom Platz und erlebte damit eine Englische Woche zum Vergessen. Dennoch blicken die Emsländer, die auf einem Abstiegsplatz in die Länderspielpause gehen, weiterhin positiv nach vorne.

"Dürfen hier nicht verlieren"

1:6 gegen Saarbrücken, 1:2 in Verl, 1:3 gegen Viktoria Köln und 0:1 bei der TSG II. Es läuft derzeit nicht für den SV Meppen, der mit zwei Siegen aus den ersten drei Partien eigentlich gut in die Saison gestartet war. In Hoffenheim standen die Emsländer von allen vier Partien der aktuellen Negativserie am nächsten an einem Punktgewinn. "Wir dürfen hier nicht verlieren, weil wir Hoffenheim sich nicht entfalten lassen haben", sagte Trainer Lucas Beniermann am "MagentaSport"-Mikrofon – und haderte vor allem mit der Chancenverwertung.

"Zu Beginn haben wir schon eine Großchance und vor allem die Phase nach der Halbzeit, wo wir das Spiel drehen müssen." Insgesamt sah Beniermann "Chancen für zwei oder drei Tore" und ärgerte sich gleichzeitig "massiv über das Gegentor, weil wir zuvor selbst im Ballbesitz waren". Hintenraus sei seiner Mannschaft dann die Luft ausgegangen, zumal am Ende der Englischen Woche "der Punch gefehlt" habe. "Wir haben hier genug Chancen gehabt, dass wir das Spiel gewinnen oder, je nachdem, wie der Spielverlauf ist, das auch noch drehen in der zweiten Halbzeit", sagte auch Florian Bähr in der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Beniermann fordert Klarheit im Kopf

Umso bitterer ist die Niederlage, die der Verteidiger als "sehr schmerzhaft" bezeichnete. Die anstehende Länderspielpause soll nun dazu dienen, die Negativserie aufzuarbeiten. "Wir können alle nochmal in uns gehen, uns die jetzige Phase noch mal im Kopf vorstellen und schauen, was wir besser machen müssen. Jeder kann dann noch mal neue Energie schöpfen, sodass wir in drei Wochen, wenn es wieder um Punkte geht, dann bei 100 Prozent im Kopf sind."

Bei Beniermann ist die Klarheit über die aktuelle Situation vorhanden: "Wir müssen wissen, dass wir ein Aufsteiger aus der Regionalliga sind. Uns ist intern klar, dass es auch mal Phasen geben wird, wo es schwerer wird, Punkte zu holen und man nicht so durch die Saison rauscht wie letztes Jahr. Wir haben eine starke Gruppe und bleiben im Kopf klar. Wir wollen kein fünftes Spiel verlieren!" Damit das nicht passiert, müsse das Team aus den Erlebnissen der letzten Wochen reifen "und den Punch entwickeln". Auch, um den Fans etwas zurückgeben zu können. "Wahnsinn, wie sie uns hier unterstützten haben. Es tut weh, dass wir sie ohne Punkte zurück nach Hause schicken." Besser machen können es die Emsländer dann in drei Wochen gegen den VfB Stuttgart II.

   

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