Last-Minute-Abgang von Baumann und Schmidt beim FCS geplatzt
Im Transferendspurt wollte der 1. FC Saarbrücken sowohl Dominic Baumann als auch Patrick Schmidt noch abgeben. Doch ein Last-Minute-Abgang der beiden Stürmer platzte. An ihrer Rolle wird sich nun allerdings nichts ändern.
Baumann lehnte Angebot aus Ulm ab
Erst vor einem Jahr aus Sandhausen verpflichtet, sollte Baumann nach einer enttäuschenden Saison mit nur einem Tor in 22 Spielen wieder abgegeben werden. Und mit Drittliga-Absteiger SSV Ulm soll sich nach "Bild"-Angaben kurz vor Transferschluss auch ein Interessent gemeldet haben. Doch wie Sportvorstand Markus Thiele gegenüber "Saarnews" sagte, habe der 31-Jährige das Angebot ausgeschlagen. "Das akzeptieren wir. Wir hätten es gerne gemacht, weil wir den Kader einfach noch einmal verkleinern wollten. Letztlich hat er Vertrag bei uns und den gilt es auch von unserer Seite zu erfüllen." Noch bis zum Saisonende läuft das Arbeitspapier des Angreifers, der zu den Topverdienern gehören soll.
Auch Schmidt soll bereits vor einiger Zeit ein Angebot vorgelegen haben, angeblich aus Polen. Doch auch der 32-Jährige lehnte einen Wechsel ab. Ob er – wie zuletzt angedacht – nun in den Verein eingebunden wird, ist noch offen. Geplant war, dass Schmidt für die zweite Mannschaft aufläuft und parallel eine andere Aufgabe innerhalb des Klubs übernimmt.
Duo bleibt außen vor
An seiner sportlichen Rolle im Profikader wird sich dagegen nichts ändern, genau wie auch bei Baumann, betont Thiele: "Sie dürfen ganz normal Bestand der Mannschaft und des Trainingsbetriebs sein, aber ich glaube nicht, dass es aktuell große Berücksichtigung für die Spiele gibt, weil wir da einfach anders aufgestellt sind. Das wissen beide und das haben wir offen kommuniziert." Zum Kader gehörte das Duo in der bisherigen Saison nicht.
Während Last-Minute-Abgänge ausgeblieben sind, gab es auch keine späte Neuverpflichtung mehr. Zwar waren die Saarländer auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger, hätten davon laut Thiele aber Abstand genommen, weil kein passender Kandidat gefunden wurde. Stattdessen soll der zu Beginn der Vorbereitung aussortierte Abdoulaye Kamara wieder eine größere Rolle spielen.