Um die Abwehr zu stabilisieren: Verl leiht König aus Fürth aus

Zum Ende des Transferfensters hat auch der SC Verl nochmal zugeschlagen und Noah König von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth ausgeliehen. Der 23-jährige Innenverteidiger soll die löchrige Defensive der Ostwestfalen stabilisieren.

Fünf Einsätze in der 2. Liga

Zehn Gegentore in drei Spielen: Der SC Verl ist bislang die Schießbude der 3. Liga – und steht mit null Punkten am Tabellenende. Für Abhilfe soll nun Noah König sorgen. "Mit Noah bekommen wir einen physisch starken und entwicklungsfähigen Innenverteidiger, der trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt hat", sagt Verls Sportvorstand Zlatko Janjic über den 13. Neuzugang in diesem Sommer. Für die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim absolvierte der Rechtsfuß insgesamt 66 Partien in der Regionalliga und stieg mit den Kraichgauern 2025 in die 3. Liga auf. Für König ging es anschließend nach Fürth, wo er in der vergangenen Saison aber nur fünfmal zum Einsatz kam.

"Seine Leistungen in Hoffenheim und der Aufstieg in die 3. Liga haben gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Gleichzeitig hat er bei Greuther Fürth bereits Zweitliga-Luft geschnuppert", betont Janjic und zeigt sich überzeugt, "dass Noah unserer Defensive zusätzliche Stabilität und Qualität geben wird. Wir freuen uns, ihn für die kommende Saison einsetzen zu können".

"Den nächsten Schritt gehen"

Auch König freut sich "sehr auf die neue Aufgabe beim Sportclub und darauf, die Mannschaft und den Verein kennenzulernen". Nach seinen ersten Erfahrungen in der 2. Bundesliga will der Verteidiger nun "den nächsten Schritt gehen" und möglichst viel Spielpraxis sammeln. "Ich habe von Beginn an ein gutes Gefühl gehabt und freue mich darauf, bald erstmals in der Sportclub Arena auf dem Platz zu stehen." Bevor am 12. September das nächste Heimspiel gegen den SV Meppen ansteht, geht es am kommenden Samstag aber erstmal nach Mannheim. Ob die Ostwestfalen mit König dann die ersten Punkte der Saison holen?

   

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