"Anspruch muss da sein": Hendrix schielt schon auf den Aufstieg
Sich zunächst in der 3. Liga etablieren und erst später über höhere Ziele sprechen? Nicht mit Jorrit Hendrix. Der Neuzugang von Fortuna Düsseldorf macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen und hat den Wiederaufstieg als klares Ziel ausgerufen.
"… aber da habe ich keinen Bock darauf"
In der vergangenen Saison hatte Fortuna Düsseldorf früh ein klares Ziel ausgerufen: den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Ambitionen waren durchaus begründet, schließlich waren die Rheinländer ein Jahr zuvor nur denkbar knapp in der Relegation gescheitert. Doch statt der Rückkehr ins Oberhaus folgte der Absturz: Fortuna stieg in die 3. Liga ab.
Auch dort tritt der Traditionsverein selbstbewusst auf und formuliert klare Ziele – zumindest, wenn es nach Neuzugang Jorrit Hendrix geht. "Dieser Verein gehört nicht in die 3. Liga. Deswegen bin ich auch zurückgekommen, um ihn dorthin zu bringen, wo er hingehört", sagte der Niederländer der "BILD". Gleichzeitig weiß der 31-Jährige um die Schwierigkeit der Aufgabe: "Leicht wird das überhaupt nicht, aber der Anspruch muss da sein. Wir können Stunden darüber reden, aber da habe ich keinen Bock darauf – ich will die Energie mit den anderen Jungs auf den Platz bringen und zeigen, wo wir hingehören."
"Ich war nicht fertig hier"
Für Hendrix ist es bereits die zweite Station bei Fortuna Düsseldorf. Im Sommer 2022 wechselte er von Spartak Moskau erstmals nach Deutschland, verließ den Verein jedoch bereits nach einer Saison wieder. Der Grund: "Ich habe mich damals verletzt und bin durch die Hintertür gegangen. Ich war nicht fertig hier. Damals haben wir die Ziele nicht erreicht. Jetzt ist die Situation zwar ganz anders, aber ich bin voll dabei, dass wir wieder hochgehen müssen."
Seine Rückkehr nach Düsseldorf hat mehrere Gründe. Zum einen, "weil ich schon mal hier war und eine sehr schöne Zeit hatte." Zum anderen "ist die Entfernung zu meiner Heimat Eindhoven nur noch eine Stunde weg." Und der dritte Grund "ist der Trainer, mit dem ich in Münster sehr gut zusammengearbeitet habe und dessen Art des Fußballs ich sehr liebe."