Vom Co-Trainer zum NLZ-Leiter: Ingolstadt befördert Schönfeld
Beim FC Ingolstadt 04 steigt Patrick Schönfeld vom Co-Trainer der Profimannschaft zum Leiter des Nachwuchsleistungszentrums auf. Der 36-jährige Ex-Profi war bereits Trainer im Jugendbereich der Schanzer.
"Bestens mit den Strukturen vertraut"
Als Fußballprofi absolvierte Patrick Schönfeld insgesamt 152 Zweit- und 83 Drittliga-Partien. Seine Expertise aus diesen Matches brachte der 36-Jährige zuletzt als Co-Trainer von Sabrina Wittmann beim FC Ingolstadt ein – und künftig wird Schönfeld als NLZ-Leiter für die Jugend im Verein verantwortlich sein. Im Nachwuchsbereich sowie für die Zweitvertretung stand der Ex-Profi bereits als Trainer an der Seitenliie. "Patrick Schönfeld hat in den vergangenen Jahren in unterschiedlichen Trainerpositionen bei unserem Klub gezeigt, dass er neben seinem hohen sportlichen Fachwissen auch über die für diese Position notwendigen Führungsqualitäten verfügt", erklärt FCI-Präsident Peter Jackwerth jetzt.
Schönfeld wird den Wechsel vom Co-Trainer zum NLZ-Leiter mit sofortiger Wirkung durchführen. "Zudem ist er bereits bestens mit unserem Nachwuchsleistungszentrum und den Strukturen vertraut. Vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt, dass wir mit Patrick auf der Position des Leiters Kontinuität schaffen können und er gleichermaßen in seiner neuen Aufgabe die Entwicklung unseres NLZs entscheidend vorantreiben wird", so Jackwerth. "Dieses stellt mit der Förderung und Ausbildung eigener Talente einen zentralen Baustein für die sportliche Ausrichtung des FC Ingolstadt 04 dar."
NLZ brachte Erst- und Zweitligaprofis hervor
Die neue Aufgabe bei den Schanzern nimmt Schönfeld mit großer Euphorie an. "Ich bin dankbar für die Möglichkeit, ab sofort diese reizvolle Aufgabe übernehmen und auf dem bestehenden Fundament nachhaltig sowie langfristig etwas aufbauen zu dürfen", versichert der 36-Jährige. "Die neue Verantwortung gehe ich mit einer klaren Idee sowie großer Begeisterung an und freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten."
Der prominenteste Spieler aus dem Ingolstädter Nachwuchs ist wohl Merlin Röhl, der in den letzten Jahren für Millionensummen nach Freiburg und Everton in England wechselte. Aber auch Erst- und Zweitliga-Profis wie Filip Bilbija, Thomas Keller oder Felix Keidel entspringen der FCI-Jugend – neben aktuellen Kaderspielern wie Max Plath, Emre Gül und Ognjen Drakulic. Schönfeld will an die bisherige Arbeit anknüpfen: "Mein Ziel ist es, unseren Spielern, Trainern und Mitarbeitern ein Umfeld zu bieten, das optimale Bedingungen für sportliche Entwicklung, aber auch Raum für individuelle Förderung schafft. Dadurch sollen sich unsere Talente gezielt und bestmöglich weiterentwickeln können."