Fortuna: Kastenmeier vor Abschied – Zwölf Neue bis Ende Juni?
Fieberhaft wird bei Fortuna Düsseldorf nach dem Abstieg aus der 2. Liga am Kader für die kommende Drittliga-Saison gearbeitet, bis Ende Juni sollen bis zu zwölf Spieler verpflichtet werden. Dagegen steht Florian Kastenmeier wohl vor dem Absprung.
Bleibt Kastenmeier in der 2. Liga?
Er stand ganz oben auf der Prioritätenliste von Sportvorstand Samir Arabi, Kapitän und Stammkeeper Florian Kastenmeier. Mehrmals sollen sich beide Seiten in den letzten Tagen ausgetauscht und getroffen haben. Er werde "alles versuchen", um den 28-Jährigen zu halten, hatte Arabi angekündigt. Doch das Unterfangen droht zu scheitern. Wie die "Rheinische Post" (RP) berichtet, soll die Tendenz bei Kastenmeier Richtung Abschied gehen.
Werder Bremen und Hannover 96 sollen großes Interesse haben. Bei den Niedersachsen wäre der Keeper vermutlich sogar als Nummer 1 eingeplant, in Bremen würde es zum Wiedersehen mit Ex-Fortuna-Coach Daniel Thioune kommen. Für Kastenmeier wäre es nach sieben Jahren und 228 Spielen für die Fortuna der Abschied.
Verletzter Schmidt soll bleiben
Entsprechend müsste eine neue Nummer 1 her, ohnehin wird es mehr als ein Dutzend Verpflichtungen benötigen. Schließlich stehen nach dem Abstieg nur noch zehn Spieler unter Vertrag, von denen aber wohl auch noch einige gehen werden. Um schon beim Trainingsstart am 27. Juni auf eine möglichst schlagkräftige Mannschaft zu setzen, will Arabi bis dahin "zehn bis zwölf" neue Spieler holen, wie er im "Kicker" ankündigt. "Natürlich werden wir uns aber auch noch Slots freihalten bis zuletzt." Denn bekanntlich ergeben sich zum Ende der Transferphase nochmal spannende Deals, die vorher nicht möglich gewesen wären.
Halten wollen die Rheinländer unter anderem Matthias Zimmermann – und laut der "RP" auch Kenneth Schmidt. Der 28-Jährige fällt seit Mitte Februar mit einem Kreuzbandriss aus und wird wohl frühestens im Herbst wieder trainieren können, dürfte dann aber eine spannende Option sein. Offen scheint aber noch, ob der Innenverteidiger zu bezahlen ist.