Petition gestartet: FCS-Fans kämpfen für Naifi-Verbleib
Die Zukunft von Amine Naifi beim 1. FC Saarbrücken schien eigentlich bereits entschieden. Im Rahmen des letzten Spieltages war der Franzose offiziell verabschiedet worden, da sein auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Dennoch kämpfen nun zahlreiche Fans für einen Verbleib des Offensivspielers.
"Ein wichtiger Bestandteil unserer Zukunft"
Durch einen Kreuzbandriss konnte Amine Naifi erst im März wieder in den Spielbetrieb eingreifen und sich in dieser Saison kaum noch zeigen. Wohl auch deshalb entschieden sich die Verantwortlichen gegen eine Vertragsverlängerung. Viele Fans wollen die Hoffnung auf einen Verbleib des 26-Jährigen allerdings noch nicht aufgeben.
Am Montag wurde daher eine Petition gestartet, mit dem Ziel, 2.000 Unterschriften für einen Verbleib Naifis zu sammeln. Mit Stand von Mittwochnachmittag steht die Aktion bei 1.831 Unterstützern. In der Begründung heißt es: "Naifi hat in seiner Zeit beim FCS nicht nur sportlich überzeugt, sondern sich auch mit Einsatz, Leidenschaft und Identifikation in die Mannschaft und den Verein eingebracht. Spieler mit Kreativität, Technik und Kampfgeist sind ein wichtiger Bestandteil unserer Zukunft."
Petition soll auch Zeichen setzen
Viele Fans würden sich deshalb wünschen, "dass der Verein weiterhin auf ihn setzt und ihm die Chance gibt, auch in den kommenden Jahren das Trikot des FCS zu tragen". Gleichzeitig solle die Petition auch ein Zeichen setzen: "Die Meinung der Fans zählt. Wir wollen deutlich machen, dass viele Anhänger sich eine Zukunft mit Amine Naifi beim FCS wünschen und Identifikation, Leidenschaft und Teamgeist für einen Verein wie den FCS eine große Bedeutung haben."
Im Sommer 2023 war Naifi zunächst auf Leihbasis von Differdingen 03 aus Luxemburg nach Saarbrücken gewechselt. Der heute 26-Jährige überzeugte mit fünf Toren und zwei Vorlagen in 27 Drittligaspielen, ehe er sich beim 3:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden im November 2024 einen Kreuzbandriss zuzog. Sein Comeback feierte er Anfang März – ausgerechnet erneut gegen Wiesbaden. Dieses Mal allerdings ohne Torbeteiligung.