Klares 5:1 gegen Ulm! Hansa Rostock bleibt ganz oben dran

Der F.C. Hansa Rostock hat im Kampf um den Aufstieg wichtige Zähler eingefahren und sich am späten Samstagnachmittag deutlich mit 5:1 gegen den SSV Ulm durchgesetzt. Holtens Doppelpack leitete den sechsten Sieg aus den vergangenen acht Partien ein, durch den der Rückstand auf den Relegationsplatz zumindest vorerst auf einen Punkt geschrumpft ist. Für die Ulmer hingegen wird es im Tabellenkeller bei weiterhin acht Zähler Rückstand zum rettenden Ufer immer enger. 

Holtens Doppelpack bringt Hansa auf Kurs

Mit dem wichtigen 2:1-Erfolg beim SC Verl landete der FC Hansa unter Woche Big-Points im Aufstiegsrennen. Dennoch tauschte Trainer Daniel Brinkmann seine Startelf im Vergleich dazu auf vier Positionen: Für Gürleyen, Kunze, Dietze und Hummer begannen Carstens, Dirkner, Fatkic und Krauß. Auf der Gegenseite war auch Ulm-Coach Pavel Dotchev nach dem 1:1 beim VfB Stuttgart II zu zwei Veränderungen gezwungen: Löder und Seegert ersetzten den gelbgesperrten Chessa und Vukancic.

Von Beginn an übernahmen die Hausherren die Spielkontrolle und suchten immer wieder Lücken in der vielbeinigen Abwehrreihe der Ulmer – zunächst allerdings ohne Erfolg. So war die zweieinhalb Unterbrechung aufgrund von Sichteinschränkungen durch Pyro im Hansa-Block das einzige Aufsehen der ersten Spielphase. Es dauerte bis zu 25. Minute, ehe der FCH den ersten Torabschluss der Partie hatte und dadurch auch zugleich in Führung ging. Ein Freistoß aus dem Halbfeld landete über Umwege bei Holten, der aus fünf Metern per Direktabnahme zum 1:0 traf. Nun waren auch die Gäste gezwungen etwas offensiver zu werden und taten dies. Nach Vorlage von Dajaku scheiterte der einlaufende Löder aber am glänzend reagierenden Uphoff (32.). Der Hansa-Keeper war auch bei Seegerts anschließendem Nachschuss zu Stelle und faustete sicher zur Seite weg.

Die Partie ging nun Hin und Her. Nur zwei Zeigerumdrehungen später hatte Fatkic auf der Gegenseite die Möglichkeit zum 2:0, setzte den Ball von der Strafraumkante aber ganz knapp neben den Pfosten. Besser machte es erneut Mitspieler Holten in der 40. Minute: Nach Lebeaus scharfer Hereingabe von der rechten Seite stand der Angreifer goldrichtig und konnte aus kurzer Entfernung mühelos einschieben. Hansa blieb dran und hatte in der Nachspielzeit durch Krauß die große Chance zum dritten Treffer. Nach Lebeaus Pass in die Tiefe schlenze der Linksaußen die Kugel aber knapp über den Kasten.

Lebeau antwortet Löder umgehend

Mit Gürleyen für Kapitän Pfanne gingen die Hausherren den zweiten Spielabschnitt an, in dem die Ulmer bereits nach drei Minuten die erste Möglichkeit hatten. Dajaku setzte sich im Mittelfeld durch und steckte mustergültig für Löder durch, der den Ball über Uphoff chippte und so zum 1:2 verkürzte. Es dauerte allerdings keine 120 Sekunden, ehe die Hausherren den alten Abstand wieder herstellten. Nachdem Holten zunächst noch an Ortag scheiterte, klärte Dressel im Fallen vor der Linie zu kurz, sodass Lebeau freistehend aus kurzer Distanz abstauben konnte.

Die Gäste blieben trotz des abermaligen Rückschlags dran, verpassten es aber nach einer Stunde erneut zur verkürzen. Nachdem sich Kölle über links durchsetzte, spitzelte Röser den Ball am ersten Pfosten deutlich neben den Kasten. Hansa ging nun kein Risiko mehr, versuchte die Partie zu kontrollieren und selbst Nadelstiche zu setzen. So wie in der 74. Minute als Carstens nach Kunzes Ecke allerdings knapp über die Latte köpfte. Zwei Minuten vor dem Ende ergab sich dann noch einmal die große Möglichkeit auf den vierten Treffer für Hansa. Nachdem Seegert den eingewechselten Kinsombi im Strafraum zu Boden zerrte, zeigte Schiedsrichterin Fabienne Michel auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fatkic sicher. In der Nachspielzeit setzten die Hausherren noch einen drauf: Nach Vorlage von Dietze schob Kunze zum 5:1-Endstand ein.

Durch den sechsten Sieg aus den vergangenen acht Spielen bleibt der F.C. Hansa oben dran und steht zumindest vorerst einen Zähler hinter dem Relegationsplatz. Den belegt derzeit Energie Cottbus, die am morgigen Sonntag bei Tabellenführer Osnabrück zu Gast sind. Der SSV Ulm hingegen verpasst es die vorherige Niederlage des 1. FC Saarbrücken zu nutzen, steht weiterhin acht Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz und ist aufgrund des Torverhältnisses sogar auf den 18. Rang zurückgefallen. Am kommenden Samstag steht dann das direkte Duell gegen den TSV Havelse an, die Rostocker sind beim bereits abgestiegenen 1. FC Schweinfurt zu Gast.

   

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