Wer in der Englischen Woche besonders unter Druck steht

Drei Spiele binnen einer Woche: Mit der anstehenden Englischen Woche biegt die 3. Liga ins letzte Saisondrittel ein. Einige Klubs stehen dabei besonders unter Druck.

RWE und Hansa müssen liefern

Energie Cottbus, MSV Duisburg, VfL Osnabrück, SC Verl – sie alle wollen auch nach der Englischen Woche ganz oben stehen, keine Frage. Doch liefern müssen in den kommenden Partien vor allem Rot-Weiss Essen und der F.C. Hansa Rostock, die zuletzt hinter ihren Ansprüchen blieben. Während RWE derzeit drei Zähler hinter dem Relegationsplatz liegt, fehlen der Kogge nach vier sieglosen Partien bereits sechs Punkte.

Um den Anschluss nicht zu verlieren, muss nun eine Serie her. Am Samstag kommt es zunächst zum direkten Aufeinandertreffen mit den Essenern, ehe es gegen den TSV Havelse geht und mit Energie Cottbus ein weiteres Duell gegen einen direkten Konkurrenten ansteht. Mindestens sechs bis sieben Zähler aus diesen drei Partien müssen es wohl schon sein, um oben dran bleiben zu können.

Auch RWE benötigt eine Ausbeute in dieser Größenordnung, damit die Stimmung an der Hafenstraße nicht kippt. Noch besser punkten muss 1860 München, das derzeit Achter ist. Wollen die Löwen noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden, sollten aus der Englischen Woche mit Partien gegen Hoffenheim II und Aue (Plätze 20 und 19 der Rückrundentabelle) und Köln eigentlich drei Siege her.

Ulm und Aue im Keller unter Zugzwang

Im Keller wiederum stehen vor allem der SSV Ulm sowie Erzgebirge Aue unter Zugzwang. Die Spatzen warten seit drei Spielen auf einen Sieg, sodass der Rückstand aufs rettende Ufer, der zwischenzeitlich nur noch einen Punkt betragen hatte, wieder auf vier Zähler angewachsen ist. Regensburg, Hoffenheim II und Schweinfurt heißen die Gegner, auch hier sind sechs bis sieben Zähler Pflicht.

Die Veilchen warten indes sogar schon seit sechs Spielen auf einen Sieg. In der Englischen Woche muss der Knoten nun platzen, allerdings haben es die Gegner mit Osnabrück, 1860 und Aachen in sich. Dennoch sollten mindestens vier bis fünf Punkte schon her, um den Anschluss nicht zu verlieren. Vier Zähler fehlen derzeit zum rettenden Ufer.

Belegt wird dieses vom 1. FC Saarbrücken, der erst gegen Schlusslicht Schweinfurt ran muss und dann mit Wiesbaden und Duisburg zwei Aufstiegsaspiranten vor der Brust hat. Um den Abstand nach unten vergrößern zu können, braucht es vermutlich mindestens vier bis fünf Zähler.

   

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