"Das war schon ein Arbeitssieg": 1860 beendet den Auswärtsfluch

Fünfmal in Folge hatte 1860 München zuletzt auswärts verloren, dieser Fluch ist mit dem 1:0-Erfolg beim SSV Ulm nun durchbrochen. Die Freude bei Trainer Markus Kauczinski war groß, wenngleich er noch viel Luft nach oben sah.

"Mussten bis zum Ende zittern"

Ein Blitztreffer von Sigurd Haugen nach nur 22 Sekunden reichte, um aus Ulm alle drei Punkte mitzunehmen. Doch so einfach, wie das klingt, war es dann doch nicht. "Es war schon schwer und harte Arbeit, vor allem in der ersten Halbzeit", hielt Trainer Markus Kauczinski bei "MagentaSport" fest.

"Wir mussten viele schwierige Situationen überstehen, haben viele Bälle verloren und mussten bis zum Ende zittern. Wir haben es nicht geschafft, Bälle zu halten oder Bälle durchzuspielen, mal Ruhephasen zu haben." Nach der Pause war 1860 besser in der Partie, hatte es jedoch verpasst, für die Entscheidung zu sorgen. "Da haben wir die Möglichkeit, das 2:0 und 3:0 zu machen, haben es aber nicht geschafft."

"Etwas vom Rucksack weggenommen"

Unter dem Strich stehe daher "schon ein Arbeitssieg", so Kauczinski. "Das war ein harter Kampf, denn Ulm hat uns schon Probleme bereitet. Wir waren am Ball nicht so gut, wie wir sein können." Einer Vergnügungssteuer sei daher nicht fällig geworden, "aber das sind Spiele, die man gewinnen muss. Wir haben dadurch etwas vom Rucksack weggenommen und dieses Gerede von der Auswärtsschwäche zum Verstummen gebracht", sagte der Löwen-Coach und zeigte sich "zufrieden" mit der Einstellung.

Es war der zweite Sieg in Folge, zudem blieben die Löwen erneut ohne Gegentor. In der Tabelle hat sich der TSV damit auf Platz 9 vorgeschoben und liegt vorerst nur noch fünf Punkte hinter Platz 3. Im Heimspiel gegen Schlusslicht Schweinfurt soll nächsten Samstag direkt nachgelegt werden.

   

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