5 Gründe, warum Münster das Derby gewinnt

Im Hinspiel war das Westfalenderby zwischen Münster und Bielefeld eine Nullnummer. Nach diesem 0:0 ging es für die Bielefelder weiter bergauf, die Preußen rutschten in die untere Tabellenhälfte ab. Am morgigen Samstag (14:00 Uhr, live im WDR) ist es dann soweit: das Rückspiel auf der Bielefelder Alm wird für beide Teams richtungweisend im Saisonendspurt sein. liga3-online.de nennt fünf Gründe, warum Preußen Münster das Derby gewinnen wird.

Grund 1 : Pavel Dotchev als Motivator

Nach internen Streitigkeiten beim SC Preußen Münster zu Beginn dieses Jahres trennte man sich von Erfolgstrainer Marc Fascher. Nur wenige Tage nach seiner Entlassung präsentierten die Westfalen einen Nachfolger: Pavel Dotchev soll den SCP wieder in ruhige Bahnen lenken. Der 46-jährige konnte in den letzten Jahren immer wieder Teilerfolge feiern: so führte er den SC Paderborn in der Saison 2008/2009 fast zurück in die 2. Bundesliga – wurde aber wenige Wochen vor dem Aufstieg entlassen. Doch gerade deswegen wird der 46-jährige nun alles daran setzen, beim SC Preußen ein besseres Bild abzugeben. Über die Wichtigkeit des Derbys weiß Dotchev bestens Bescheid: "Ein Sieg wäre für die Stimmung im Verein sehr gut", wird er auf der Vereinshomepage zitiert. Zudem fügte er hinzu: "Die Jungs sind topmotiviert".

Grund 2: Der Druck

Dass die Motivation nicht von ungefähr kommt, lässt sich derzeit an der Tabelle ablesen: da der SCP aus den letzten fünf Spielen nur fünf Punkte holte, schmolz der Abstand zur Abstiegszone: so haben die Westfalen derzeit nur noch vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang, der derzeit von Rot-Weiß Oberhausen belegt wird. Eine Niederlage im morgigen Derby würde nicht nur die Abstiegsgefahr erhöhen sondern auch die Stimmung im Verein für die kommenden Spiele auf den Tiefpunk fallen lassen. Aus diesem Grund wollen die Münsteraner unbedingt den Derbysieg.

Grund 3: Die letzten Derby-Heimspiele der Arminia

Schaut man sich zudem die ewige Bilanz dieses Westfalenderbys an, geht die Arminia aus Bielefeld zwar als eindeutiger Sieger dieser Statistik hervor, doch der letzte Heimsieg der Ostwestfalen liegt bereits 34 (!) Jahre zurück. Auch die zweite Mannschaft der Arminia konnte in den letzten Jahren gegen den SCP kaum etwas reißen: von vier Heimspielen zwischen 2005 und 2011 gelang Arminia Bielefeld II nur ein Heimsieg (2007). Das letzte Aufeinandertreffen am 6. September 2010 entschied Münster knapp mit 1:0 für sich. Bei der Arminia ist man also gewarnt.

Grund 4: Daniel Masuch als sicherer Rückhalt

Zwar noch ohne Derby-Erfahrung, dafür aber mit zahlreichen Einsätzen in der 2. Bundesliga ist Preußen-Keeper Daniel Masuch. Der 34-jährige Keeper kam vor der Saison als Stammtorwart vom Zweitligisten aus Paderborn, wo er zwischen 2009 und 2011 auf rund 5.000 Spielminuten kam. Auch in der aktuellen Saison beim anderen SCP stellt Masuch einen wichtigen Rückhalt für seine Mannschaft dar. So blieb er in acht seiner 25 Partien ohne Gegentor – zum Beispiel im Hinspiel.

Grund 5 : Die SCP-Fans

Zu guter Letzt werden natürlich auch die mitgereisten SCP-Fans einen wichtigen Faktor für den Derbysieg gegen Arminia Bielefeld spielen. Rund 2.000 Preußen-Anhänger werden ihr Team morgen nach Bielefeld begleiten. Auch wenn die Stimmung im Preußenstadion aufgrund der zuletzt negativen Meldungen rund um den Verein alles andere als zufriedenstellend war, könnte ein Führung oder gar der Sieg neue Kräfte freisetzen. Mit über 20.000 Zuschauern wird die Alm morgen bestens gefüllt sein. Dies spornt die Preußen-Anhänger umso mehr an, ihren Verein nach vorne zu peitschen.

5 Gründe, warum Arminia das Derby gewinnt

 

FOTO: Flohre Fotografie

 

 

   
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