5 Fragen an den 4. Spieltag: Teams wollen den Anschluss finden

Die ersten Standortsbestimmungen sind nach dem dritten Spieltag erlaubt. Teams, die nicht zufrieden mit ihrem Start sind, kriegen dieses Wochenende die nächste Chance das Punktekonto etwas aufzupolieren. Bereits am Freitagabend (19 Uhr) eröffnen die Partien VfB Stuttgart II – 1. FC Saarbrücken und SV Elversberg – Stuttgarter Kickers die Runde. liga3-online.de wirft einen Blick auf den vierten Spieltag und stellt die zentralen Fragen für die nächste Episode der noch jungen Saison.

 

1. Beginnt für Elversberg und die Kickers schon der Abstiegskampf?

Nach drei Partien haben beide Teams erst einen Punkt auf dem Konto. Dieser einfachen "Gleichung" ist zu entnehmen, dass die am Freitag (19 Uhr) aufeinander treffenden Kontrahenten noch sieglos sind. Beim Spiel im Saarbrücker Ludwigsparkstadion werden beide Teams alle daran setzen das zu ändern. Gute Erfahrungen mit dem Stadion in Saarbrücken hat der SVE derweil nicht gemacht. Das erste Gast-Heimspiel ging 1:2 gegen Hansa Rostock verloren. Danach folgte ein Gastauftritt im gleiche Stadion. 0:2, hieß es gegen den 1. FC Saarbrücken. Der SVK hat am vergangenen Spieltag zwar erstmals gepunktet, diesen Erfolg allerdings teuer bezahlt. Daniel Engelbrecht fällt mit einer Herzmuskelentzündung lange Zeit aus.

 2. Münster beim Spitzenreiter – Preußen schon unter Zugzwang?

Als ungeschlagener Tabellenführer empfängt der SV Wehen Wiesbaden die Preußen aus Münster. Nach zwei Unentschieden in Folge dürfen sich die Preußen in der hessischen Landeshauptstadt keinen Ausrutscher erlauben. Sonst könnte schon ein kleiner Abstand auf die anvisierten Aufstiegsränge entstehen. Dass die Adlerträger über genügend Qualität verfügen steht außer Frage. Am vergangenen Spieltag wandelten sie ein 1:3 in ein 3:3 mit der Tendenz zum Heimsieg gegen Rot-Weiß Erfurt. Jetzt wo Neuzugang Gaetano Manno angekommen zu sein scheint, wird der Konkurrenzkampf noch einmal vergrößert. Bei aller Münsteraner Zuversicht sollte man nicht außer Acht lassen, dass sie es mit dem starken SVWW zu tun kriegen. Ein wichtiges, wenn nicht sogar ein Topspiel steigt am Samstag (14 Uhr) in Hessen.

3.  Wer gewinnt das Spiel der Nord-Lichter der Liga?

In Osnabrück (Samstag, 14 Uhr) steigt definitiv ein Topspiel. Nicht umsonst empfängt der Zweite den Vierten der Tabelle. Die beiden (nach Holstein Kiel) am nördlichsten gelegenen Klubs siedeln sich auch in der Tabelle "oben" an. Nach vier Siegen aus vier Pflichtspielen mussten die Osnabrücker unter der Woche einen Rückschlag hinnehmen. Gegen Regionalligist Wilhelmshaven flog man aus dem Landespokal. Doch in der Liga hat die Weiße Weste weiterhin Bestand. Torhüter Heuer Fernandes musste noch nicht einmal hinter sich greifen. Eine schwere Aufgabe für Hansa Rostock. Doch auch die Rostocker sind mit dem Gefühl zu verlieren ähnlich unvertraut wie die Lila-Weißen.

4. Heidenheimer Qualität größer als Dortmunder Spielfreude?

Mit dem guten Start in die Saison lassen die Heidenheimer keine Zweifel an ihren Aufstiegsambitionen. Die Mannschaft von Frank Schmidt ist von Beginn an hellwach.  Bei den Gästen aus Dortmund wurde am letzten Spieltag ein 4:2 beim Spiel der beiden jüngsten Mannschaften der Liga, gegen Unterhaching, gefeiert. Mit dieser Spielfreude, die die jungen Dortmunder ausstrahlen, will Trainer David Wagner auch die für Drittligaverhältnisse qualitativ hochwertig besetzten Heidenheimer ärgern. Spitzfindige Statistiker haben sogar einen weiteren Fakt in der Hinterhand, der dem 1. FCH etwas Sorgen bereiten könnte. Der letzte Heidenheimer Heimerfolg liegt nämlich knapp 4 Monate zurück. Damals besiegte man den späteren Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 3:0.

5. Duell der Neulinge – Duisburg und Leipzig schon auf Augenhöhe?

Den Spieltag rundet am Sonntag (14 Uhr) das Spiel der Liganeulinge ab. Der ambitionierte Aufsteiger RB Leipzig spielt gegen den Zwangsabsteiger aus Duisburg, der mittlerweile zum Geheimtipp in der Liga geworden ist. Verzichten müssen die Leipziger dabei auf Tobias Willers. Nach seiner Notbremse beim 2:1 gegen Wacker Burghausen fehlt der Abwehrspieler zwei Spiele lang. Vom Spielermaterial sollten sich die Mannschaften auf einem Niveau bewegen. Die Tatsache, dass es den Meiderichern aber noch an der nötigen Fitness mangelt, schiebt die Favoritenrolle zu den roten Bullen. Beim jüngsten 2:1-Sieg gegen Jahn Regensburg lag erneut ein Duisburger Spieler mit Krämpfen auf dem Boden. Doch selbst wenn die Gäste in der letzten Viertelstunde auf dem Zahnfleisch gehen müssten, weiß die Mannschaft von Karsten Baumann was es heißt zu kämpfen. Sechs Punkte aus drei Spielen sind kein Zufall.

FOTO: Flohre Fotografie

 

 

   

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