49.000 Euro! DFB belegt 1860, FCS und Ulm mit Geldstrafen

Wegen verschiedener Fan-Vorfälle sind 1860 München, der 1. FC Saarbrücken und der SSV Ulm 1846 vom DFB-Sportgericht jeweils mit Geldstrafen belegt worden. Insgesamt werden 49.010 Euro fällig.

1860 muss 30.710 Euro zahlen

Die mit Abstand höchste Summe muss der TSV 1860 München zahlen. 30.710 Euro werden fällig, der DFB ahndete damit gleich vier Vergehen eines unsportlichen Verhaltens von Teilen der eigenen Anhänger. Die ersten beiden Vorfälle ereigneten sich am 3. Dezember beim Auswärtsspiel in Dortmund, als 28 bengalische Fackeln und sechs Blinker gezündet wurden. Zudem warfen Fans zwei Getränkebecher und zwei Feuerzeuge auf das Spielfeld.

Beim Auswärtsspiel in Bielefeld am 17. Dezember warfen Anhänger drei Rauchkörper und drei Blinker auf den Rasen, wodurch die Partie für drei Minuten unterbrochen werden musste. Außerdem entfachten Fans bei der Partie in Mannheim am 20. Dezember vier Raketen, 14 bengalische Fackeln und zwei Blinker, woraufhin die Partie für mehr als drei Minuten unterbrochen werden musste. Bis zu 10.230 Euro können die Löwen für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. September 2024 nachzuweisen wäre.

13.300 Euro für den FCS

Der FCS ist mit 13.300 Euro zur Kasse gebeten worden, nachdem Anhänger im DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt am 6. Dezember insgesamt 38 pyrotechnische Gegenstände gezündet hatten. Bis zu 4.430 Euro können die Saarländer für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. September 2024 nachzuweisen wäre.

Für den SSV Ulm 1846 werden 5.000 Euro fällig, weil bei der Partie gegen den SC Freiburg II am 25. November mehrere Männer einer Frau im Innenraum zweimal einen anstößigen Spruch zugerufen haben. In der Strafentabelle belegt der FCS mit einer Gesamtsumme von 107.350 Euro in dieser Saison weiterhin den dritten Platz, die Löwen rücken mit 87.250 Euro auf Rang 4 vor und Ulm ist mit 17.250 Euro Zwölfter.

   
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