3:2 nach 3:0 in Flensburg: Cottbus verpasst Vorentscheidung

Mit 3:2 setzte sich der FC Energie Cottbus am Donnerstagabend im Hinspiel der Relegation um den Aufstieg gegen Weiche Flensburg durch, verpasste durch zwei Gegentreffer in der zweiten Halbzeit jedoch eine Vorentscheidung.

Klare Verhältnisse zur Pause

Vor 6.000 Zuschauern im Kieler Holstein Stadion, darunter über 4.000 aus Cottbus, begann Flensburg mutig – die ersten Chancen gehörte allerdings den Gästen: Kruse traf nach acht Minuten mit einem Volleyschuss das Außennetz. Torjäger Streli Mamba machte es kurz danach besser und netzte nach einer maßgenauen Flanke von Weidlich zur 1:0-Führung ein. Das Momentum war nun auf Seiten der Cottbuser, Startsev verpasste nach 19 Minuten das 2:0. Erst danach fanden die Hausherren wieder besser ins Spiel, kassierten aber prompt den nächsten Gegentreffer. Wieder brachte Weidlich eine Flanke in den Strafraum, die über Umwege zu Maximilian Zimmer kam. Der 25-Jährige nahm den Ball stark mit, umkurvte Flensburg-Keeper Florian Kirschke und drückte das Leder locker über die Linie. "Nie mehr 4. Liga" skandierten die mitgereisten Fans, während die Elf von Claus-Dieter Wollitz nach 38 Minuten noch einen nachlegte und auf 3:0 erhöhte. Maximilian Zimmer verwandelte einen Freistoß direkt im Tor. Es war gleichzeitig der Pausenstand.

Flensburg wacht auf und verkürzt doppelt

Nach dem Seitenwechsel wurde Flensburg aktiver, Empen sorgte nach 47 Minuten mit einem Lattentreffer für ein Lebenszeichen. Auf der anderen Seite hätte Cottbus über Viteritti (55.) und Mamba (63.) zwar bereits alles klar machen können, doch die Hausherren wurden nun immer besser, erarbeiteten sich in Person von Guder (57.) und Kleihs (65.) gute Chancen und belohnten sich nach 68 Minuten mit dem 1:3. Christian Jürgensen war aus kurzer Distanz erfolgreich und ließ Spahic im FCE-Tor keine Chance. Der Treffer gab dem SC Weiche sichtlich Auftrieb, von Cottbus war nicht mehr viel zu sehen – vielmehr verwaltete die Wollitz-Elf die Partie nun. Flensburg versuchte indes alles, rannte in der Schlussphase nochmal an und kam in der 90. Minute tatsächlich auf 2:3 ran. René Guder brachte eine Kleihs-Flanke im Tor unter und sorgte damit für entsetze Gesichter bei den Gästen. Zwar blieb es beim Sieg der Lausitzer, die somit eine Ausgangspositon für das Rückspiel am Sonntag haben, jedoch dürften sich die Brandenburger ärgern, eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg verpasst zu haben.

   
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