3:1 beim VfB II: Holstein Kiel gewinnt Stuttgarter Wasserspiele

Zum Auftakt des 17. Spieltages setzte sich Holstein Kiel am Freitagabend vor 507 Zuschauern mit 3:1 beim VfB Stuttgart II durch und verschafft sich somit Luft im Abstiegskampf. Bei schwierigen äußeren Bedingungen erzielten Schnellhardt (11.), Lewerenz (47.) und Schmidt (74.) die Tore für Kiel. Der Anschlusstreffer der Hausherren durch Wanitzek (76.) kam zu spät. 

Schnellhardt verwandelt Freistoß direkt

Aufgrund anhaltender Regenfälle war der Platz bereits weit vor Anpfiff tief und zum Teil matschig. Dieser Umstand macht es für beide Teams zunächst überaus schwer, einen Pass über wenige Meter zum Mitspieler zu bringen. Mit der ersten echten Torchance der Partie gingen die Gäste aus Kiel dann aber nach 11 Minuten in Führung. Fabian Schnellhardt brachte einen Freistoß mit Hilfe des Innenpfostens direkt im Tor unter – keine Chance für VfB-Keeper Benjamin Uphoff. Die Störche zogen sich danach zurück, Stuttgart kam – im Rahmen der Platzbedingungen – besser in die Partie. Die beste Möglichkeit zum 1:1 bot sich der Kramny-Elf in der 24. Minute, als eine Flanke von Mwene nur knapp keinen Abnehmer fand. Fünf Zeigerumdrehungen später musste Torhüter Jakusch eine Ecke aus dem Strafraum fausten – ansonsten wäre es gefährlich geworden. Erst vor der Pause fanden dann auch die Gäste wieder besser ins Spiel und hätten durch Janzer bereits das 2:0 erzielen können, sein Schuss ging jedoch vorbei (33.). Mit der durchaus verdienten 1:0-Führung der Kieler ging es in die Pause.

Kiel macht früh alles klar und lässt nichts anbrennen

In der Halbzeitpause versuchten Greenkeeper den Platz wieder einigermaßen bespielbar zu machen, doch der anhaltende Regen verhinderte dies. Die Wasserschlacht setzte sich somit fort, Kiel ließ sich davon aber nicht beeindrucken und erhöhte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff auf 2:0. Nach einer Flanke von Kohlmann stand Steven Lewerenz im Zentrum genau richtig. Die Neitzel-Elf hatte nun alles im Griff und drängte auf die Entscheidung: Schnellhardt (52.), Czichos (59.) und Weidlich (61.) hatten jeweils die Chance dazu, nutzten sie aber nicht. Von den Hausherren kam derweil zu wenig. So konnte Kiel sein Spiel unbehelligt aufziehen, ohne dabei in einen schnellen Gegenangriff zu rennen. Der eingewechselte Heider hätte in der 67. Minute alles klar machen können, scheiterte aber an Uphoff. In Minute 74 sollte der überfällige dritte Treffer dann schließlich fallen: Nach einer Flanke von Lewerenz stieg Schmidt am höchsten und köpfte ein. Im direkten Gegenzug dann jedoch die schnelle Antwort der Hausherren: Marvin Wanitzek stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Kiel gab sich damit nicht zufrieden und drängte in der Schlussphase auf das 4:1, Schnellhardt (80.) und Sané (87.) verpassten dies jedoch. In der Schlussphase machte auch der VfB noch zwei Mal auf sich aufmerksam, doch Jakusch war jeweils zur Stelle. So blieb es beim verdienten 3:1 für Kiel, die damit den zweiten Liga-Sieg in Folge eingefahren und sich Luft im Abstiegskampf verschafft haben.

   

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