2:1-Sieg gegen Preußen Münster: Halle dreht das Spiel

Zweiter Saisonsieg für den Halleschen FC: Am Freitagabend setzten sich die Saalestädter vor 6.818 Zuschauern mit 2:1 gegen Preußen Münster durch und drehten dabei das Spiel.

Doppelschlag bringt Halle auf die Siegerstraße

Es waren keine vier Minuten gespielt, da lagen die Gäste bereits mit 1:0 in Führung. Jesse Weißenfels setzte sich auf dem rechten Flügel durch, ließ mehrere Abwehrspieler aussteigen und brachte den Ball in die Mitte. Dort ließ Schilk Gegenspieler Grimaldi aus den Augen, sodass dieser nur noch einschieben musste. Die frühere Führung gab den Preußen sichtlich Selbstvertrauen, von Halle war unterdessen nicht viel zu sehen. Dass Trainer Rico Schmitt mit dem Auftreten seiner Mannschaft gar nicht zufrieden war, zeigte sich auch an der Tatsache, dass er die Wechselspieler bereits nach 16 Minuten zum Warmmachen schickte. Ein klares Zeichen an die Akteure auf dem Platz, die nun in der Tat etwas griffiger wurden. Nach 25 Minuten hatte Halle aber Glück, dass Weißenfels aus guter Position zu überhastet abschloss. Auch wenige Augenblicke später hätte das 2:0 für Münster fallen können, Rizzi beförderte das Spielgerät nur hauchdünn vorbei. Nach 43 Minuten zeigten sich die Hausherren zielgenauer und kamen durch Benjamin Pintol zum 1:1. Keine zwei Minuten später lagen die Saalestädter sogar in Führung: Nach einer Ecke stand Fabian Baumgärtel genau richtig und traf per Kopf – Spiel gedreht! Direkt nach ging es in die Pause.

Halle verdient sich die Führung

Den zweiten Durchgang startete Münster offensiv und hatte schon nach 49 Minuten die dicke Chance auf den Ausgleich: Ein Ballverlust von Fennell ebnete den Weg für Weißenfels, der Bredlow aus 13 Metern aber nicht überwinden konnte. 13 Zeigerumdrehungen später hatten die Preußen dann Glück, dass Pintol nicht das 3:1 erzielte – Schulze-Niehues war auf dem Posten. In Minute 65 hatte Pintol erneut die große Gelegenheit auf den dritten Treffer, dieses Mal stand Schweers im Weg. Die Führung für den HFC war mittlerweile verdient, Münster hingegen zeigte sich im Offensivspiel zu harmlos. Erst ein Distanzschuss von Rühle nach 80 Minuten sorgte wieder für Gefahr, als dieser nur knapp über die Latte ging. Halle versuchte in dieser Phase, möglichst viel Zeit von der Uhr zu nehmen und das 2:1 über die Zeit zu retten – mit Erfolg! Nach dem zweiten Saisonsieg schiebt sich der HFC in das Mittelfeld vor, Münster bleibt mit nur vier Punkten aus sechs Partien im Keller hängen.

 

   
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