Landespokal: Münster müht sich zu spätem 2:1 bei Sechstliga-Verein

Der SC Preußen Münster steht in der zweiten Runde des Westfalenpokals. Am Mittwochabend mühten sich die Preußen zu einem späten 2:1-Sieg bei Sechstligist SpVgg Vreden.

Turbulente Schlussphase

Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten war es Jesse Weißenfels, der die Westfalen nach 28 Minuten in Führung brachte. Wenig später hätte Mehmet Kara nachlegen können, scheiterte per Elfmeter aber an Vreden-Keeper Ricardo Ottink (41.). Unmittelbar nach der Pause gelang dem Außenseiter dann der viel umjubelte Ausgleich (56.). Münster reagierte mit wütenden Angriffen, ließ in Person von Kara (62.) und Tekerci (71.) jedoch zwei Riesenchancen auf die erneute Führung liegen. Vreden hielt mit viel Kampf dagegen und war in den letzten fünf Minuten sogar in Überzahl: Da SCP-Trainer Horst Steffen bereits drei Mal gewechselt hatte, konnte er den verletzten Amaury Bischoff (Verdacht auf Bänderriss) nicht ersetzen. Dennoch kam Münster noch einmal zurück und traf in der 90. Minute zum 2:1-Sieg – Torschütze war Benjamin Schwarz. Endpunkt der Partie war eine fragliche rote Karte für Sinan Tekerci in der dritten Minute der Nachspielzeit. Auf wen die Preußen in der zweiten Runde des Westfalenpokals treffen, ist noch offen.

   
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