20 Punkte Vorsprung: Meppen für Aufstiegsspiele qualifiziert

Als erster Viertligist hat sich am Samstag der SV Meppen aus der Regionalliga Nord für Aufstiegsspiele zur 3. Liga qualifiziert. Dort trifft das Team von Trainer Christian Neidhart Ende Mai auf einen Vertreter der Südwest-Staffel.

20 Punkte vor dem VfB Lübeck

Mit einem souveränen 3:0 gegen den FC Eintracht Norderstedt hat Meppen den Vorsprung auf den drittplatzierten VfB Lübeck auf 20 Punkte ausgebaut und kann somit bei nur noch sechs ausstehenden Spieltagen nicht mehr eingeholt werden. Verfolger ETSV Weiche Flensburg liegt auf dem zweiten Tabellenplatz zwar "nur" zehn Zähler hinter Meppen, hat beim DFB aber keine Zulassung für die 3. Liga beantragt und ist somit nicht aufstiegsberechtigt. In den Aufstiegsspielen am 28. und 31. Mai trifft Meppen nun auf einen der beiden Vertreter aus der Regionalliga Südwest – derzeit belegen der SV Waldhof Mannheim und die SV Elversberg die beiden Spitzenplätze. Die endgültige Zuordnung (Südwest A und Südwest B) erfolgt, sobald ein Taktieren zwischen beiden Startplätzen nicht mehr möglich ist. Südwest A spielt dann gegen Meppen, Südwest B gegen den Bayer-Meister (wohl Unterhaching).

Rückkehr in den Profifußball?

Gelingt den Emsländern der Aufstieg, wären sie erstmals seit 19 Jahren wieder im Profifußball vertreten und erstmals seit 2000 wieder drittklassig. Zwischen 1987 und 1998 spielten die Norddeutschen elf Jahre in Folge in der 2. Bundesliga, ehe der stetige Absturz bis in die fünftklassige Oberliga folgte. Nun steht der SVM vor dem Aufstieg in die 3. Liga.

 

   

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