2:0 bei Rot-Weiß Erfurt: Magdeburg feiert ersten Auswärtssieg

Der 1. FC Magdeburg setzte sich am Montagabend zum Abschluss des 20. Spieltages mit 2:0 bei Rot-Weiß Erfurt durch und verbuchte damit den ersten Auswärtssieg der Saison. Brandt (8.) und Beck (14.) stellten die Weichen schon früh auf Sieg. Erfurt war zwar bemüht, blieb meist aber zu harmlos. Mit der dritten Niederlage in Folge rutschen die Thüringer wieder tiefer unten rein, Magdeburg bleibt im oberen Mittelfeld. 

Brandt und Beck treffen früh

Zu Beginn tasteten sich beide Teams vor 7.069 Zuschauern zunächst ab, Torraumszenen blieben aus. Magdeburg war in den ersten Minuten zwar deutlich häufiger am Ball, ließ diesen aber meist durch die eigenen Reihen laufen. Nicht so in der 8. Minute: Nach einem langen Einwurf von Sowislo landete das Leder bei Niklas Brandt der trocken zum 1:0 abzog. Da der Ball leicht von André Laurito abgefälscht wurde, war Domaschke im Tor der Erfurter ohne Chance. Die Rot-Weißen waren nun sichtlich verunsichert, Magdeburg dagegen hatte alles im Griff und erhöhte in der 14. Minute auf 2:0. Christian Beck stieg nach einer Ecke am höchsten und köpfte den Ball ein. Die Hausherren waren nun erst recht von der Rolle und fanden nach wie vor nicht in die Partie. Erst ein Freistoß in der 20. Minute sorgte für Gefahr, Erb verpasste aber knapp. Magdeburg stand nun tief, verwaltete die Partie und überließ den Thüringern das Spielfeld. Da diese mit den Räumen allerdings nicht viel anfangen konnten, mussten die Erfurter Fans, die über Pfiffe ihren Unmut zum Ausdruck brachten, bis zur 38. Minute auf die erste Torchance ihrer Mannschaft warten: Nach einer Hereingabe von Menz stand Szimayer vollkommen frei vor Glinker, konnte den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle bringen. Erfurt wurde nun immer besser und drängte auf den Anschlusstreffer. Die Gäste standen hinten jedoch sicher und ließen vor der Pause nichts mehr zu.

Magdeburg verpasst Entscheidung – RWE rennt vergeblich an

Vor Beginn der zweiten Halbzeit zündeten Erfurter Fans Pyrotechnik und warfen Feuerwerkskörper in den Innenraum. Die Polizei fuhr mit einem Wasserwerfer ins Stadion, die Lage beruhigte sich dann wieder. Zurück zum Sportlichen: Die Hausherren drängten in den ersten Minuten auf den schnellen Anschlusstreffer, die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte jedoch der Gast aus Magdeburg: Sowislo stand in der 51. Minute frei vor Domaschke, gab aber nur einen schwachen Schuss ab. Danach war auch der Erfurter Vorwärtsdrang erstmal wieder beendet, Magdeburg hatte alles im Griff und war oftmals einen Schritt schneller. Nach und nach löste sich die Härtel-Elf aus der Deckung und drängte auf die Entscheidung. Erfurt sendete erst in der 61. Minute ein Lebenszeichen, Beck konnte aber vor Aydin gerade noch zur Ecke klären. Insgesamt war Magdeburg klar besser im Spiel und vergab in der 68. Minute die Riesenchance zum 3:0: Sowislo war bereits auf und davon, konnte aber von Erb am Torschuss gehindert werden. Fünf Minuten später mal wieder Erfurt: Aydin zog aber knapp drüber (74.). Dennoch war diese Szene wie ein Weckruf für Erfurt, die nun zur Schlussoffensive trommelten. Immer wieder spielten sie vorne rein, der FCM ließ jedoch kaum etwas zu. In den letzten Minuten fügten sich die Rot-Weißen dann in ihr Schicksal, das letzte Aufbäumen fehlte. So blieb es am Ende beim 2:0 für Magdeburg, die damit den ersten Auswärtssieg dieser Saison eingefahren haben. Erfurt rückt hingegen nach der dritten Pleite in Folge wieder tiefer unten rein.

   

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