20.450 Euro! Geldstrafen für 1860, Essen und Ingolstadt

Wegen des unsportlichen Verhaltens ihrer eigenen Anhänger sind 1860 München, Rot-Weiss Essen und der FC Ingolstadt vom DFB-Sportgericht jeweils mit einer Geldstrafe belegt worden.

13.650 Euro Strafe für die Löwen

Die größte Summe muss der TSV 1860 zahlen. 13.650 Euro werden fällig, nachdem beim Spiel in Halle am 24. Februar in der 61. Minute mindestens 17 Blinker gezündet und vier Raketen abgeschossen wurden. Das Spiel musste daraufhin für dreieinhalb Minuten unterbrochen werden. Immerhin: 4.550 Euro aus der Summe kann 1860 für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. November 2023 nachzuweisen wäre.

RWE wurde mit 4.000 Euro zur Kasse gebeten. Damit ahndete das Sportgericht ein Vorfall vom 5. Februar, als eine halbe Stunde nach der Partie gegen Duisburg rund 20 RWE-Fans auf den Platz gestürmt und in Richtung des Duisburger Blocks gelaufen waren. Durch ein schnelles Eingreifen der Polizei sowie des Ordnungsdienstes konnten die Personen zurückgedrängt werden. Auch RWE kann einen Teil der Strafe (1.330 Euro) für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dem FC Ingolstadt, der 2.800 Euro zahlen muss, ist das nicht möglich. Fällig wird die Strafe, weil vor der Partie gegen Erzgebirge Aue am 20. Mai acht Rauchkörper abgebrannt wurden.

1860 ist Fünfter der Strafentabelle

In der Strafentabelle rücken die Löwen mit einer Gesamtsumme von 68.650 Euro in dieser Saison auf Platz 5 vor, RWE ist jetzt Siebter (56.760 Euro), während der FC Ingolstadt mit 14.700 Euro weiterhin Platz 13 belegt.

   
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