2. Bundesliga: Dynamo und Würzburg sorgen für Furore

Die beiden Zweitliga-Aufsteiger Dresden und Würzburg setzen ihre Erfolgsgeschichte auch in der 2. Bundesliga fort. Während die SGD als Meister der Drittliga-Spielzeit 2015/16 nach vier Spieltagen von Rang zwei grüßt, belegen die Kickers den vierten Platz. Aue ist nach drei Niederlagen aus vier Partien momentan auf Rang 13 zu finden.

Dynamo dringt in neue Sphären vor

Auch wenn die SG Dynamo mit Top-Torschütze Justin Eilers (Werder Bremen) und Kapitän Michael Hefele (Huddersfield Town) gleich zwei Aufstiegsgaranten verloren hat, ist die Elf von Trainer Uwe Neuhaus nach fünf Pflichtspielen noch ungeschlagen. Einem Last-Minute 1:1 gegen Nürnberg am 1. Spieltag folgten ein 2:2 gegen Union Berlin und ein prestigeträchtiger Sieg im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. Trotz eines 0:2-Pausenrückstand kam Dynamo gegen den Bundesliga-Aufsteiger durch zwei Treffer von Stefan Kutschke noch einmal zurück und zwang Leipzig schließlich im Elfmeterschießen in die Knie. Der Jubel in Dresden kannte keine Grenzen. Mit Rückenwind gewann Dresden am 3. Spieltag auch den Vergleich mit St. Pauli (1:0) und am vergangenen Sonntag auch das Duell gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96 (2:0) – und das vor rund 5.000 mitgereisten Fans. Überhaupt hat die Unterstützung seitens der Anhänger neure Sphären erreicht: Mit 18.000 verkauften Dauerkarten stellte die SGD einen neuen Vereinsrekord auf, der Zuschauerschnitt bei Heimspielen liegt bei über 29.000. Am Mittwoch sorgte die Bekanntgabe des am Saisonende über die Bühne gehenden Wechsels von Marvin Stefaniak zum VfL Wolfsburg zwar für einen kleinen Dämpfer, dennoch könnte die Stimmung im Umfeld des Vereins derzeit kaum besser sein. Viel Zeit zum Feiern bleibt aber nicht: Schon am Sonntag steht das Sachsen-Derby gegen Aufsteiger Erzgebirge Aue auf dem Programm.

Aue verliert drei Mal unglücklich – Würzburg setzt Höhenflug fort

Die Elf von Trainer Pavel Dotchev blickt derweil auf einen eher mäßigen Saisonstart zurück. Einem 2:0-Heimsieg gegen Sandhausen stehen knappe und bittere Niederlagen gegen Heidenheim (0:1), Fürth (2:3) und Braunschweig (0:2) gegenüber. Außerdem unterlagen die Veilchen auf der Baustelle Erzgebirgsstadion im DFB-Pokal gegen Bundesligist Ingolstadt im Elfmeterschießen. Relegationssieger Würzburg hat unterdessen bessere Erinnerungen an den DFB-Pokal. Gegen den aktuellen Zweitliga-Tabellenführer Braunschweig, die bislang alle vier Spiele gewannen, setzte sich die Mannschaft von Trainer Bernd Hollerbach in der Verlängerung mit 1:0 durch. Auch der Liga-Alltag verlief bislang überaus erfolgreich. Zwar musste sich der FWK zum Auftakt noch Eintracht Braunschweig geschlagen geben, doch die Spiele gegen St. Pauli und Bochum (jeweils 2:0) wurden anschließend gewonnen – hinzu kommt ein 1:1 gegen Kaiserslautern. Die ersten vier Spieltage haben also bereits gezeigt: Die drei Aufsteiger aus der 3. Liga sind eine echte Bereicherung für die 2. Bundesliga.

 

   
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