1860: Werner rechnet mit keinem "allzu großen Kaderumbruch"

Gleich 18 Verträge laufen beim TSV 1860 München am Saisonende aus. Mit einem großen Umbruch im Kader rechnet Sport-Geschäftsführer Christian Werner dennoch nicht.

Planungen nehmen Fahrt auf

Mit 15 Punkten aus den sieben Partien in diesem Jahr hat 1860 München nicht nur die Wende nach einer zuvor überaus angespannten Lage geschafft, sondern sich auch deutlich von den Abstiegsplätzen distanziert. Elf Zähler beträgt momentan der Vorsprung auf Platz 17, sodass sich die Löwen ihrer größten Sorgen erstmal entledigt haben. Endgültige Planungssicherheit für eine weitere Drittliga-Saison haben die Sechzger zwar noch nicht, dennoch können die Verantwortlichen die Vorbereitungen nun allmählich forcieren.

Auf Sport-Geschäftsführer Christian Werner wartet dabei viel Arbeit, schließlich laufen gleich 18 Verträge aus. Hinzukommt, dass der Etat laut der "Bild" von derzeit 5,5 zunächst auf 4,5 Millionen Euro sinken wird. Zwar scheint es wie im Vorjahr möglich, dass das Budget im Laufe des Sommers noch aufgestockt wird, etwa durch den Verkauf von Dauerkarten. Doch vorerst muss Werner mit weniger Geld planen, was die Aufgabe, Spieler von einem Verbleib zu überzeugen, nicht gerade einfacher macht.

"Bestmöglich vorbereitet"

Dennoch sagte der 42-Jährige zuletzt im "BR": "Ich denke, dass wir keinen allzu großen Kaderumbruch im Sommer haben werden." Die Situation im vergangenen Sommer, als 18 Spieler gingen und 13 externe Neue kamen, soll sich nicht wiederholen. Man setze sich "mit dem Markt auseinander", spreche mit den eigenen Spielern und sei für jede Eventualität "bestmöglich vorbereitet". Darin eingeschlossen ist auch ein Szenario für die 4. Liga, wenngleich ein Abstieg zuletzt deutlich unwahrscheinlicher geworden ist. "Es wäre unprofessionell, wenn ich mich nicht auch mit der vierten Liga beschäftigen würde." Es sei "sinnhaft, kurzfristig zu denken".

Wann bei ersten Spielern Vollzug gemeldet wird, ist noch offen. Zuletzt war aber durchgesickert, dass die Gespräche mit Kapitän Jesper Verlaat bereits fortgeschritten sein sollen. "Wir hoffen, dass wir dann auch bald Vollzug melden können", hatte Werner Anfang Februar gesagt.

   
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