1860 München zahlt Millionen-Darlehen zurück

Auch wenn der TSV 1860 München seit März auf Zuschauer verzichten muss, sind die Löwen bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen – und konnten nun sogar ein Millionen-Darlehen zurückzahlen.

Transfererlöse erwirtschaftet

Konkret geht es um die zwei Millionen Euro, die Hauptsponsor "Die Bayrische" im Juli 2017 zur Verfügung gestellt hatte, um nach dem Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga die Fortführung des Vereins zu sichern. Durch Transfererlöse in den letzten Monaten war der TSV 1860 nun in der Lage, das Darlehen zurückzuzahlen.

Allein der Wechsel von Julian Weigl von Borussia Dortmund nach Lissabon zu Beginn des Jahres spülte rund 1,5 Millionen Euro in die Kassen, da sich die Löwen beim Verkauf ihres früheren Jugendspielers im Sommer 2015 eine entsprechende Klausel im Vertrag gesichert hatten. Gleiches war auch bei Felix Uduokhai der Fall, für dessen Transfer vom VfL Wolfsburg zum FC Augsburg rund 900.000 Euro in die Löwen-Kassen flossen. Durch die Rückzahlung des Darlehens fällt künftig auch die Zinsbelastung weg.

Reisinger ersetzt Heigl

Thomas Heigl, Vorstand von "Die Bayerische", zieht sich zum 15. Januar 2021 daher aus dem Aufsichtsrat zurück. "Da das Darlehen nun von der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gekündigt wurde und die Bayerische ihr Sponsoring signifikant erhöht hat, sehe ich meine Aufgabe im Gremium als erfüllt an und lege mein Amt fristgerecht nieder", erklärt er in einer Mitteilung. Vereins-Präsident Robert Reisinger rückt nach. "Durch seine Expertise und Weitsicht hat Herr Heigl dazu beigetragen, dass die KGaA auch in herausfordernden Zeiten auf Kurs geblieben ist und alle Aufgaben gemeistert werden konnten", so Reisinger.

   
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