1860 München: Adriano Grimaldi vor Medizincheck

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Die Entscheidung ist offenbar gefallen: Am kommenden Montag soll Adriano Grimaldi bei 1860 München vorstellig werden, um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.

Grimaldi ab kommender Saison in München

Seit Ende April ist klar, dass Adriano Grimaldi künftig nicht mehr für den SC Preußen Münster auflaufen wird. Nachdem der Stürmer zuletzt eine „zeitnahe Entscheidung“ über seine sportliche Zukunft ankündigte, ist diese wohl nun gefallen: Nach Informationen der Bild soll der 27-Jährige am kommenden Montag den Medizincheck in München absolvieren und im Anschluss einen Vertrag unterschreiben. Diverse Klubs hatten Interesse bekundet, neben 1860 war auch der KFC Uerdingen lange im Rennen.

68 Scorerpunkte in 137 Drittliga-Spielen

15 Mal war der Stürmer in der abgelaufenen Saison vor dem gegnerischen Tor erfolgreich, hinzu kommen sieben Vorlagen. Vor allem in den letzten Monaten drehte der 27-Jährige auf und erzielte allein seit März zehn Treffer – in vier Spielen traf er sogar doppelt. Neben 137 Partien in der Dritten Liga, in denen er 49 Tore erzielte und 19 Vorlagen verbuchte, bestritt der gebürtige Göttinger auch 33 Zweit- und in der Saison 2009/10 sogar sechs Bundesliga-Spiele im Trikot des FSV Mainz 05. Für die Preußen verbuchte Grimaldi seit Januar 2016 in 71 Spielen insgesamt 43 Scorerpunkte und war damit einer der erfolgreichsten Angreifer der 3. Liga.

   
  • Mecklenburger Jung

    er entscheidet sich also für das Geld, ist wohl nichts mit 2. Liga

  • The Insider

    Richtig gemacht Adi, die holen in MS lieber 7 unterdurchschnittliche als drei gute.

    • Thomas Horstmann

      …der finanziellen Not gehorchend! Das ist doch seriös gewirtschaftet und sollte eher gelobt werden! Die 60iger ticken da anders.

  • Thomas Horstmann

    Mit Hilfe der DFL haben ja jetzt Braunschweig und Lautern bessere Karten um den Poker um ihn als alle anderen Wettbewerber. Da kann eigentlich nur noch Uerdingen mit Oligarchengeld mithalten.

    • blub

      Das Geld von der DFL ist zweckgebunden. Die Kohle aus dem Topf der Vereine können die höchstens dafür verballern.

      • Thomas Horstmann

        …wir kennen doch Buchhalter.

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