12.000 Euro Strafe für Pyroshow: VfL Osnabrück wehrt sich

Nachdem Fans des VfL Osnabrück beim Auswärtsspiel in Regensburg am 25. März eine Pyroshow entzündet hatten, hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nun die entsprechende Strafe ausgesprochen und laut der "Neuen Osnabrücker Zeitung" eine Zahlung von 12.000 Euro gefordert. Der VfL will das Strafmaß in dieser Höhe jedoch nicht hinnehmen.

Zuschauer-Teilausschluss droht

Ein Grund: Zusätzlich zur Geldstrafe fordert der DFB einen Zuschauer-Teilausschluss auf Bewährung. Im Wiederholungsfall würde dann die Fankurve auf der Ostseite der Bremer Brücke für ein Spiel gesperrt werden. "Wir akzeptieren den Strafantrag des DFB nicht und streben nun eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Kontrollausschuss an“, wird Geschäftsführer Jürgen Wehlend in der Zeitung zitiert. Was den VfL zusätzlich stört: Neben dem Vorfall in Regensburg beklagt der DFB auch einen unzureichenden Ordnungsdienst im Gästebereich bei den Heimspielen gegen Rostock und Münster. "Dieser zusätzliche Vorwurf war uns nicht bekannt, zudem halten wir ihn für unbegründet", so Wehlend.

Platz fünf in der Strafentabelle

Wann es zu einer mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Kontrollausschuss kommen wird, ist unterdessen noch offen. Bleibt es bei der Strafe von 12.000 Euro, würden die Lila-Weißen mit einer Gesamtstrafe in Höhe von 17.000 Euro auf den fünften Platz der Strafentabelle vorrücken.

   
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