Trotz Überzahl: Hansa spielt nur 1:1 bei Preußen Münster

Der SC Preußen Münster und der F.C. Hansa Rostock trennten sich am Freitagabend zum Auftakt des 13. Spieltages 1:1. In Unterzahl (Laprévotte sah in der 26. Minute die Rote Karte) gingen die Preußen zunächst durch Hoffmann in Führung (37.), Tobias Jänicke konnte die Führung aber in Minute 51 egalisieren. Kurz vor dem Ende musste die Partie für mehrere Minuten unterbrochen werden, nachdem Preußen-Fans Pyrotechnik zündeten. 

Münster geht in Unterzahl in Führung

Dauerregen, tiefer Boden und ein verspäteter Anpfiff, weil viele Fans noch im Stau standen: Die Freitagabend-Partie zwischen Preußen Münster und Hansa Rostock fing nicht gerade vielversprechend an. Es dauerte zwanzig Minuten, bevor den 9.411 Zuschauern im Preußenstadion etwas Ansehnliches geboten wurde. Nach einer langen Kombination chippte Mehmet Kara den Ball über die Rostocker Abwehrreihe, aber Laprevotte suchte nicht den Abschluss, sondern versuchte auf Reichwein abzulegen – Chance vertan. Nachdem die ersten Minuten den Gästen gehörten, kam Münster jetzt immer besser ins Spiel. Doch ein unglücklicher Pfiff von Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer schien den Preußen die Suppe zu versalzen: In der 26. Minute wurde Laprevotte nach einem hohen Bein gegen Kofler vom Platz gestellt – direkt mit einer roten Karte. Wütende Pfiffe der Münsteraner Fans waren die Folge. Die Unterzahl lähmte die Hausherren aber nicht, sondern beflügelte sie sogar – der Tabellenzweite erhöhte den Druck. In der 37. Minute gelang den Adlerträgern die Führung: Nach einer wunderbaren Vorarbeit von Kara fackelte Hoffmann nicht lange und versenkte die Kugel aus zentraler Position im Netz. Die Rostocker Mannschaft wirkte überrumpelt – bis zur Halbzeit fiel der Hansa-Kogge nicht mehr viel ein.

Jänicke gleicht aus – Spielunterbrechung zehn Minuten vor Abpfiff

Das änderte sich nach Wiederanpfiff: Nach einem langen Ball von links legte der eingewechselte Perstaller in der 51. Minute mit der Brust ab und Tobias Jänicke drosch das Leder unter die Latte. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel. Fünf Minuten nach dem Ausgleich hatte Münster wieder eine gefährliche Situation: Nach einer Hereingabe von Bischoff verpasste Reichwein den Ball nur knapp. Auch die nächste Chance ging auf das Preußen-Konto: Nach einem Solo zog Hoffmann in der 66. Minute aus 25 Metern ab, der Ball segelte aber über den Kasten. Die Gäste aus Mecklenburg probierten zwar nach vorn zu spielen, brachten im Aufbau aber nicht viel zustande. Nachdem der Schiri in der 79. Minute die Partie wegen der im Preußen-Block gezündeten Pyros unterbrochen hatte, ging es nach ein paar Minuten weiter. Hansa drängte nun mit aller Macht auf die Führung und fuhr einen Angriff nach dem anderen. Am Ende blieb es aber beim 1:1. Während die Preußen damit seit acht Spielen ungeschlagen sind, wartet die Kogge weiter auf den ersten Sieg seit Ende August.

   

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