1:1 im Nachholspiel: Zwickau trotzt Karlsruhe einen Punkt ab

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Im Nachholspiel des 21. Spieltages trennten sich Zwickau und Karlsruhe am Dienstagabend mit einem 1:1-Unentschieden. 4.013 Zuschauer sahen ein umkämpftes Spiel, welches keinen Sieger fand. Anton Fink glich im zweiten Spielabschnitt das Führungstor von Hoffmann aus. Beide Teams verpassen damit wichtige Zähler im Auf- bzw. Abstiegskampf.

Hoffmann erlöst Zwickau

Gegenüber der 0:1-Niederlage am Wochenende in Köln rotierte Zwickau-Trainer Joe Enochs fünfmal. Das zahlte sich beinahe nach wenigen Sekunden aus. Der neu in die Startelf gerückte Lauberbach traf mit seinem Kopfball nach einer Ecke nur den Pfosten (2.). Durchatmen war auf Seiten der Gäste angesagt, die ihrerseits beim 1:1 am Wochenende in Jena Punkte liegen ließen.

Die Karlsruher benötigten gut zehn Minuten, ehe sie sich erstmals in der Offensive anmeldeten: Wanitzek setzte einen Freistoß aus 17 Metern jedoch neben den Pfosten (12.). Der Tabellenzweite versuchte nun die Spielkontrolle zu übernehmen, biss sich allerdings an der starken Defensive der Sachsen die Zähne aus. So war die nächste gefährliche Aktion erneut den Gastgebern zuzuordnen. Lauberbach setzte zu einem tollen Solo an, traf jedoch erneut nur Pfosten (30.). Kurz vor der Pause belohnten sich die Gastgeber für ihre couragierte Leistung. Könnecke bediente Schröter auf der rechten Seite, der den Kopf oben behielt und Hoffmann perfekt freispielte. Die Leihgabe aus Regensburg blieb vor Uphoff eiskalt und netzte zur verdienten Pausenführung (44.).

Fink rettet KSC einen Punkt

KSC-Trainer Alois Schwartz fand in der Kabine wohl die richtigen Worte. Die Gäste zeigten sich deutlich engagierter und glichen die Partie beinahe in der 51. Minute aus. Doch Pourié traf zum insgesamt dritten Mal in diesem Spiel den Pfosten. Auch Thiede verzog aus der Distanz nur knapp (52.). Der FSV fand anschließend besser in die Partie, musste jedoch in der 64. Minute einen Nackenschlag hinnehmen. Einen Schuss von Pisot blockte Lauberbach aus kurzer Distanz mit dem Arm im Strafraum. Schiedsrichter Haslberger zeigte auf den Punkt und Fink ließ sich nicht bitten. Mit etwas Glück überwand der Karlsruher Zwickaus Schlussmann (65.).

Die Gastgeber waren um eine Antwort bemüht. Einen Freistoß von Hoffmann fing Uphoff jedoch problemlos ab (68.). Auf der Gegenseite ließ Pourié eine gute Gelegenheit nach einem Konter liegen (74.). Die Sachsen setzten nun zu einer Schlussoffensive an und zogen immer wieder Standardsituationen, diese sorgten jedoch meist für zu wenig Gefahr. Aus dem Spiel klappte es dann besser. Der eingewechselte Bonga zog an zwei Abwehrspielern vorbei, zielte aber zu hoch (83.). Der Aufstiegsaspirant aus Karlsruhe fand offensiv gar nicht mehr statt und so endete das Spiel wie bereits in der Hinrunde 1:1. Der KSC spielt damit zum zweiten Mal in Folge Unentschieden und verpasst es, sich vom Verfolgerfeld abzusetzen. Der FSV Zwickau trotzt zwar dem Tabellenzweiten einen Punkt ab, rangiert jedoch nur zwei Zähler vor den Abstiegsrängen.

   

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