1:0 gegen Ingolstadt! Zolinski belohnt starke Paderborner

Im Achtelfinale des DFB-Pokals war der SC Paderborn gegen Zweitligist FC Ingolstadt gefordert. Dank eines 1:0-Erfolgs steht der SCP nun erstmals in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale. Die Gastgeber präsentierten sich äußerst konzentriert und hätten am Ende sogar noch höher gewinnen können.

Paderborn zunächst abwartend

Den besseren Start in die Partie legte der Favorit hin: Bereits nach wenigen Sekunden zog Morales aus gut 20 Metern ab und verfehlte das Paderborner Gehäuse nur knapp. In der Folge versuchte Ingolstadt, mit schnellen Pässen nach vorn zu kommen, doch der Drittligist agierte sehr aufmerksam und störte die Bemühungen der Gäste früh und konsequent. Nach 18 Minuten dann eine unglückliche Szene aus Ingolstädter Sicht: Thomas Pledl wurde von Robin Krauße unglücklich mit dem Knie am Kopf getroffen und musste einige Minuten später benommen ausgewechselt werden. Großchancen blieben danach aus, sodass es torlos in die Pause ging.

Zolinski bricht den Bann

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischte der Außenseiter: Srbeny bewies Übersicht und spielte Ben Zolinski an. Der Mittelfeldspieler schlug einen Haken nach innen und traf im Fallen die Lattenunterkante, von wo der Ball die Torlinie überquerte. Ingolstadt investierte nun noch mehr und drängte auf den Ausgleich. Matip wäre nach 70 Minuten das 1:1 gelungen, wenn nicht der im Abseits stehende Stürmer Lezcano unnötigerweise mit dem Fuß zum Ball gegangen wäre. Im Gegenzug traf Srbeny für den SCP den Pfosten, wenig später scheiterte der Stürmer an Torwart Nyland. Auch Lezcano sorgte für den FCI noch einmal für Gefahr, sein Versuch ging aber hauchzart vorbei, sodass es beim letztlich verdienten Sieg für den Underdog blieb, der damit im DFB-Pokal überwintert. Die Auslosung zum Viertelfinale wird am 7. Januar 2018 ab 18 Uhr in der ARD übertragen.

 

   
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