1:0 gegen Bayern II: CFC verlässt Abstiegsränge

Den Abschluss des 25. Spieltags bildete am Montagabend die Partie zwischen dem Chemnitzer FC und dem FC Bayern II. Obwohl die jungen Münchner mit einer breiten Brust und auf einer Erfolgswelle an die Gellertstraße kamen, so war es doch der ebenfalls aufstrebende CFC, der sich  – auch aufgrund einer Fehlentscheidung der Unparteiischen – hauchzart mit 1:0 durchsetzen und von den Abstiegsrängen lösen konnte.

Hosiner findet Hoheneder, Wriedt fliegt vom Platz

Mit breiter Brust starteten beide Teams ob ihrer derzeitigen Erfolgswelle in die Flutlichtpartie. Bereits nach drei Minuten versuchte Woo-Yeong Heong es aus spitzem Winkel mit einem Abschluss, scheiterte jedoch an Jakubov im CFC-Tor. Bei der direkt anschließenden Ecke war es Derrick Köhn, der einen Halb-Volley über das Tor der Gastgeber zog (4.). Die Himmelblauen brauchten eine Viertelstunde für ihre erste gefährliche Aktion. Hosiner setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und legte auf Garcia ab. Dessen anschließende Flanke rutschte unglücklich aufs lange Eck ab und wurde so brandgefährlich. FCB-Keeper Früchtl konnte sich strecken und das Leder gerade noch über den Querbalken lenken (15.). Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Jeong auf Seiten der jungen Münchner (22.) und Garcia für Chemnitz (24.) scheiterten mit weiteren Abschlüssen.

Kurz darauf wurde der Bann gebrochen. Im Anschluss an eine Ecke konnte Hosiner den Ball wieder zurück an den Fünfer köpfen, wo Niklas Hoheneder bereit stand und das Spielgerät per Kopf zur Führung der Heimelf über die Linie drückte (25.). Die Gäste ließen sich davon zunächst nicht beunruhigen und spielten weiter nach vorne. Richards Kopfball (29.) und Dajakus Dribbling im Strafraum (33.) blieben jedoch ohne Erfolg. Aus dem Nichts heraus wurde es kurz vor der Pause unübersichtlich. Nach einem Zweikampf zwischen Bohl und Wriedt verharkten sich die beiden Spieler ineinander. Um wieder aufstehen zu können, zog der Münchner dem Chemnitzer unglücklich das Bein weg, was von Dr. Riem Hussein als Tätlichkeit gewertet wurde. Folglich wurde der Topstürmer der Bayern mit der roten Karte vom Platz geschickt (39.) – eine Fehlentscheidung. Fußball wurde bis zur Pause danach kaum noch gespielt, sodass die knappe Führung der Sachsen auch zur Halbzeit Bestand hatte.

Chemnitz rettet Sieg über die Zeit

Trotz Unterzahl versteckten sich die Gäste auch in den zweiten 45 Minuten keineswegs. Allerdings ergaben sich für die Chemnitzer deutlich mehr Räume in der Offensive, die die Elf von Trainer Glöckner nur zu selten nutzen konnte. Hosiner wurde in der 52. Minute steil in die Tiefe geschickt und legte wunderbar für Bozic ab, der jedoch das Leder am herauseilenden Früchtl vorbei neben das Tor setzte. Die unnötige Hitze in der Partie blieb indes bestehen. Im Anschluss an einen leichten Zusammenprall mit Früchtl ließ sich Bozic zu einem leichten Tritt hinreißen, sah jedoch nicht die rote, sondern nur die gelbe Karte (54.).

Die Unterzahl ließ sich die U23 der Bayern weitestgehend nicht anmerken, auch weil der CFC in der Hintermannschaft nicht immer sicher stand. Eine Ecke von Kern wurde auf den zweiten Pfosten zu Mai verlängert, der im letzten Moment noch geblockt wurde (64.). In derselben Minute lief Arp alleine auf Jakubov zu und wollte das Leder an selbigem vorbei legen, doch Hoheneder war zurückgeeilt und grätsche das Leder ab. Wieder nur fünf Minuten später versuchte es Jeong aus der zweiten Reihe mit einem Schuss, den Jakubov zur Seite ablenken konnte (69.). Obwohl Chemnitz die Elf von Trainer Hoeneß zumeist aus dem Strafraum halten konnte, so wirkten sie keineswegs sicher oder souverän. Die letzte Chance der Partie ergab sich für den eingewechselten Routinier Nicolas Feldhahn, der am ersten Pfosten mit seinem Schuss nur den Kopf eines Verteidigers traf. Somit nahmen die Himmelblauen den äußerst knappen Sieg mit über die Zeit und springen in der Tabelle über den Strich (Platz 15), während sich die mutigen Münchner im Nachhinein mit der roten Karte gegen Wriedt nicht einverstanden zeigten und die erste Pleite im neuen Jahr kassierten.

   
  • DM von 1907

    "Woman of the match" war – ihren schlafenden Assistenten Schönheit eingeschlossen – Schiedrichterin Riem Hussein, die ihre bislang wohl schlechteste Spielleitung bot:

    1. Bohl blieb nach Foul an Wriedt einfach auf dessen Bein liegen, Wriedt zog es raus und sah dafür – ich sag mal "Rosenmontagsrot" = eine schlimme Fehlentscheidung. Gelb für Bohl wäre richtig gewesen.

    2. "Im Anschluss an einen leichten Zusammenprall mit Früchtl ließ sich Bozic" nicht "zu einem leichten Tritt hinreißen", sondern zog voll durch – das war glatt rot.

    3. Bohls Foul an Kern (72′) war die Vereitelung einer klaren Torchance – also rot statt gelb.

    Frau Hussein – sorry, aber das war für mich Note 6! Um so unverständlicher, als Sie sonst eigentlich immer gut pfeifen.

  • Tomate

    Wie oft profitiert diese Naziklub eigentlich noch von Fehlentscheidungen? Häuft sich in letzter Zeit sehr.

    • Horst Heinz

      Ballack, Hans Meyer, … Alles Nazis.
      Glückwunsch CFC. Die dauerhaft guten Leistungen seit Glöckner sind kein Zufall. Mussten heute auch die ach so tollen Amateure feststellen.

Back to top button