1:0 – Disziplinierte Kieler siegen gegen Halle

Am gestrigen Samstag unterlag der Hallesche FC in Kiel vor 5.819 Zuschauern der KSV Holstein mit 0:1 und muss nun ernsthaft beunruhigt vom letzten Platz der Tabelle auf den Rest der Liga schauen. In einem zähen und impulsarmen Spiel sorgte Kiels Marc Heider bereits in der 8. Minute für den Treffer des Tages. Die „Störche“ sind nach dem Sieg weiterhin ungeschlagen und rangieren auf einem bisher überragenden 5. Platz.

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Rotation zahlt sich für Kiel aus

Das Spiel begann mit einigen Überraschungen in der Aufstellung beider Teams. Für den HFC rückte Pierre Kleinheider für den angschlagenen Dominik Kisiel ins Tor, die Holsteiner nutzen ihre umfangreichen Rotationsmöglichkeiten und zogen Marc Heider für Marcel Schied neben Rafael Kazior in den Sturm. Dafür durfte Casper Johansen in der Startelf bleiben und zahlte dieses Vertrauen zusammen mit Stürmer Heider bereits nach acht Minuten zurück. Nachdem der Däne die Kugel flach in den Strafraum gespielt hatte und Halles Torwart zu zaghaft reagierte, musste Heider nur noch einschieben. Danach verflachte die Partie zusehends, auch, weil Kiel das Spiel nun an sich riss und eher kontrolliert diktierte. Halle blieben gegen dieses Bollwerk nur Distanzschüsse. Ging Pierre Merkels erster Versuch in der 25. Minute noch deutlich daneben, machte es der Stürmer fünf Minuten später besser, scheiterte aber am aufmerksamen Maximilian Riedmüller im Tor der „Störche“.

Johansen kombiniert

In zweiten Durchgang wollte Halles Trainer Sven Köhler ein Zeichen setzen und wechselte doppelt, für Brügmann kam Zeiger, Gogia ersetzte Bertram. Die Rechnung ging nur kurzzeitig auf, Gogias Schuss in der 48. Minute blieb das einzige Highlight, dafür kombinierte Kiel in Person des agilen Casper Johansen, der drei Gegenspieler hinter sich ließ und den Ball nur knapp neben das Tor beförderte. Danach mauerte Kiel weiter erfolgreich und diszipliniert, der Schuss von Halles Lindenhahn (72.) war nicht einmal eine „halbe“ Chance. Die Schlussphase wurde dann noch einmal etwas aufregender, Riedmüller musste im Tor der Kieler gegen den glücklosen Merkel eingreifen, blieb aber sicher. Eine verschenkte Kopfballchance von Halles Adli Lachheb beendete dann eine chancenarme Partie, die vor allem von Kiels Defensivdisziplin geprägt wurde.

Am kommenden Spieltag gilt es für den HFC unbedingt zu punkten. Beim Spiel zuhause gegen Elversberg sollte das gelingen, womöglich wird dort auch schon Neuzugang Timo Furuholm im Angriffszentrum stehen. Kiel hingegen reitet auf einer Euphoriewelle und wird versuchen, diese im Auswärtsspiel bei den heimstarken Münsteranern zu erhalten.

Statistik zum Spiel 

   
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