1. FC Saarbrücken ohne Sverko gegen Wehen Wiesbaden

Wenn der 1. FC Saarbrücken am heutigen Samstagnachmittag (14 Uhr) beim SV Wehen Wiesbaden gastiert, wird Marin Sverko nicht im Kader stehen.

Shipnoski meldet sich zurück

Der 23-jährige war während der Länderspielpause mit der U21 von Kroatien bei der EM in Slowenien und Ungarn am Ball und benötigt nun eine Pause. "Er hat drei Spiele innerhalb weniger Tage über die volle Distanz absolviert. Das macht für das Wochenende keinen Sinn", sagte Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag. Auch Bjarne Thoelke (Wadenbeinbruch), José Pierre Vunguidica (Faserriss) und Timm Golley (Patellasehnenreizung) fallen aus, Sebastian Bösel steht aufgrund anhaltender muskulärer Probleme ebenfalls nicht zur Verfügung. "Für ihn ist es ein Seuchenjahr. Er ist natürlich jetzt auch verunsichert und es macht keinen Sinn, ihn zu verheizen. Wir wollen ihn langsam aufbauen", so Kwasniok.

Dafür meldet sich Topscorer Nicklas Shipnoski (elf Tore, zehn Vorlagen) nach einer Oberschenkelverletzung zurück und wird gegen seinen Ex-Verein (2018-2020) wieder zum Aufgebot gehören. "Ich fühle mich gut, aber der Trainer muss entscheiden, ob er mich von Beginn an bringt", so der 23-Jährige.

Kwasniok erwartet "heikles Spiel"

Da sowohl der FCS als auch Wiesbaden nach dem sehr wahrscheinlich verpassten Aufstieg nun den vierten Tabellenplatz und damit die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal anstreben, können die Fans ein umkämpftes Match erwarten: "Wir haben die Pause genutzt, um an ein paar Schwachstellen zu arbeiten. Die Mannschaft agiert immer am Anschlag, aber wir haben schon ein paar Gegentore zu viel bekommen. Aber wir haben auch an den Offensivaktionen gearbeitet", blickte Kwasniok voraus.

Dass Wiesbaden zuletzt vier Spiele in Folge verloren hat, ist für den FCS-Coach kein Vorteil: "Es ist immer noch ein gefährlicher Gegner. Sie gehen auf die zweiten Bälle und haben auch gute Schützen in ihren Reihen. Ich könnte mir vorstellen, dass es wieder ein kurzweiliges, heikles Spiel wird. Aber es wäre natürlich schön, wenn wir mal wieder zu Null spielen würden.“

 
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