1. FC Magdeburg: Mitglieder stimmen Ausgliederung zu

Die Profiabteilung des 1. FC Magdeburg wird in eine Spielbetrieb GmbH ausgegliedert – das ist das Ergebnis der Abstimmung im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntagnachmittag.

80,8 Prozent Zustimmung

Insgesamt stimmten 1.221 der 1.513 anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder für die Ausgliederung (80,7 Prozent) – die erforderliche Drei-Viertel-Mehrheit ist somit erreicht worden. "Mit dem Votum der Mitglieder, mehrheitlich für die Neuausrichtung abzustimmen und die 1. Männermannschaft aus dem Verein auszugliedern, wurde der langfristig erarbeitete Vorschlag angenommen, um künftig den Ansprüchen im Profifußball gerecht zu werden", so Präsident Peter Fechner.

Ausgliederung wird im Sommer abgeschlossen

Mit der Ausgliederung soll eine zukunftsfähige Struktur geschaffen werden – vor allem auf finanzieller Basis. Dennoch waren vor allem seitens der Ultras auch kritische Stimmen laut geworden. Einige Mitglieder befürchten, dass die Ausgliederung der Profiabteilung in eine GmbH den Weg für Investoren freimachen könnten. Damit es dazu kommt, müssten auf einer weiteren Versammlung aber erneut 75 Prozent der anwesenden Mitglieder dafür stimmen. Im Hinblick auf die 50+1-Regel dürfen Investoren ohnehin maximal 49 Prozent der Anteile erwerben, sodass die Entscheidungshoheit beim Verein bleibt. Die Ausgliederung der Profiabteilung des Vereins in eine Spielbetriebsgesellschaft mit dem Namen "1. FC Magdeburg Spielbetrieb GmbH" wird zu Beginn der Spielzeit 2017/2018 abgeschlossen und zu 100 Prozent in Besitz des 1. FC Magdeburg e.V. sein.

   
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