1. FC Magdeburg: Hoßmang sitzt auch gegen Dresden auf der Bank

Während viele Fans des 1. FC Magdeburg vehement den Rauswurf von Trainer Thomas Hoßmang fordern, stellt sich Sportchef Otmar Schork weiter hinter den 54-Jährigen und spricht ihm zumindest bis zum kommenden Spieltag eine Job-Garantie aus.

Rückendeckung von Schork

"Hoßmang raus" und "Trainerwechsel SOFORT" war auf Plakaten zu lesen, die Fans am Wochenende an einen Stadion-Zaun anbrachten. Doch Hoßmang bleibt vorerst im Amt: "Ich weiß nicht, ob der Trainer am Samstag sitzen oder stehen wird. Er wird aber die Mannschaft coachen", so Schork in der "Bild"-Zeitung. Am Samstag empfängt Magdeburg mit Dynamo Dresden den Tabellenführer und Topfavoriten auf den Aufstieg.

Wie es nach der Partie für Hoßmang weitergeht, wird vom Ausgang des Ostderbys abhängen. Bei einer Niederlage, es wäre die dritte in Folge, dürften die Rufe nach einem Trainerwechsel noch lauter werden – vor allem wenn wie zuletzt beim 0:3 gegen 1860 München die Leistung nicht stimmt. "Vor einem Spiel beschäftige ich mich grundsätzlich nicht mit einer möglichen Niederlage", sagt Schork und betont: "Wir sind optimistisch, auch gegen die Top-Mannschaft der Liga bestehen zu können."

Schwache Bilanz

Mit nur 21 Punkten aus 21 Partien und lediglich 19 erzielten Toren belegt der 1. FC Magdeburg derzeit den drittletzten Rang. Zwar rangieren die Elbstädter bei einem Spiel weniger nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz unterhalb des Strichs, doch nach der schwachen Vorsaison sollte es in dieser Serie eigentlich nicht erneut gegen den Abstieg gehen. Die Partie gegen Viktoria Köln am vergangenen Samstag wäre wohl zum Endspiel für Hoßmang geworden, aufgrund des unbespielbaren Platzes wurde das Duell aber kurzfristig abgesagt. Nun sind alle Augen auf die Partie gegen Dresden gerichtet. Entscheidet nun ausgerechnet Dynamo, wo Hoßmang in der Saison 1994/95 in 18 Bundesliga-Spielen auf dem Platz stand, über das Schicksal des FCM-Trainers?

 
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