Erster Neuzugang: FCK holt Winkler aus Unterhaching

Dass der 1. FC Kaiserslautern schon einen Neuzugang für die kommende Saison unter Dach und Fach gebracht hat, war am Donnerstagvormittag bereits durchgesickert. Nun ist klar: Es handelt sich um Alexander Winkler von der SpVgg Unterhaching. Der 28-jährige Innenverteidiger unterschrieb einen Vertrag bis 2022.

Eine "absolute Persönlichkeit"

Mit dem Verkauf von Lennart Grill an Bayer Leverkusen und der Verlängerung mit Avdo Spahic hat der 1. FC Kaiserslautern am Mittwoch die ersten Personalentscheidungen für die kommende Saison getroffen, nun steht mit Alexander Winkler auch der erste Neuzugang fest.

"Mit Alexander Winkler verpflichten wir einen der gestandensten Innenverteidiger der Dritten Liga", begrüßt Sportdirektor Boris Notzon den Abwehrspieler. "Alex hat in Unterhaching in den letzten Jahren immer wieder die Kapitänsbinde getragen und kommt mit der Erfahrung von knapp 100 Spielen in der Dritten Liga zu uns. Alex ist Linksfuß und bringt die richtige Mentalität für den Betze mit." Zudem sei Winkler eine "absolute Persönlichkeit", wie Notzon betont. "Wir freuen uns sehr über diese Verpflichtung."

Stammspieler in Haching

Winkler spielt seit dem 15. Lebensjahr für die Münchener Vorstädter, im Alter von 19 Jahren feierte er sein Drittliga-Debüt. Abgesehen von zwei Jahren, als er jeweils eine Saison für den SV Wacker Burghausen und die SpVgg Neckarelz auflief, verbrachte er seine komplette Profilaufbahn in Unterhaching, etablierte sich seit seiner Rückkehr im Jahr 2015 als unumstrittener Stammspieler in der Innenverteidigung und fungierte zwischenzeitlich auch als Kapitän. Insgesamt kann der gebürtige Münchener auf 90 Drittliga-Spiele zurückblicken, in dieser Saison stand er bislang 25 Mal auf dem Platz. Da Winklers Vertrag in Unterhaching am Saisonende ausläuft, geht der Wechsel zum FCK ablösefrei über die Bühne.

In einer Mitteilung spricht der Verteidiger von einer "Ehre," ab Sommer für den 1. FC Kaiserslautern spielen zu dürfen: "Besonders freue ich mich auf den Betzenberg, die Fans und die Herausforderung mit einem neuen Team. Ich möchte in Kaiserslautern den nächsten Schritt in meiner Karriere machen und langfristig ein Teil der FCK-Familie werden."

Fechner wohl ohne Perspektive

Derweil wurde Kevin Kraus nach "Kicker"-Angaben ein neues Vertragsangebot unterbreitet. Zwar hatte der 27-Jährige im Sommer 2018 für drei Jahre unterschrieben, allerdings gilt das letzte Vertragsjahr offenbar nur für die 2. Bundesliga. Da der Aufstieg für die Roten Teufel aber schon lange kein Thema mehr ist, soll der Innenverteidiger nun über einen neuen Vertrag an den FCK gebunden werden.

Keine Zukunft auf dem Betzenberg hat neben dem bereits im Herbst aussortierten Ex-Kapitän Christoph Hemlein offenbar auch Gino Fechner. Der 22-jährige Mittelfeldspieler kam im Sommer 2017 aus der U23 von RB Leipzig zum FCK, konnte sich aber nicht durchsetzen. Insgesamt stehen 68 Einsätze zu Buche, in der laufenden Saison kam er bislang lediglich 13 Mal (469 Minuten) zum Einsatz. Offen ist nach "Kicker"-Angaben noch, wie es für André Hainault und Regensburg-Leihspieler Alexander Nandzik, der seit der Winterpause vier Spiele bestritt, weitergeht. Bei Letzterem könnten die Roten Teufel von einer Kaufoption Gebrauch machen. 

 

   
  • Jan Jonas

    Mit den Schulden direkt Mal einkaufen 🤮

  • Michael Vogel

    Erstaunlich, der Verein mit den meisten Schulden und den größten finanziellen Problemen realisiert solch einen Transfer. Und dann reden die in Lautern von einer Planinsolvenz. Wie geht das? Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen.

  • Andreas Heckel

    Wie geht so etwas ?
    Schulden ohne Ende, und die ersten , die auf dem Transfermarkt aktiv werden!!!
    Wo bleibt da unser geliebter DFB ???

    • Michael

      Der DFB hat das doch erst ermöglicht, dank Änderung des Zulassungsverfahrens und Planinsolvenz. Lex Lautern könnte man das nennen…

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