1. FC Kaiserslautern fehlt nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt

Mit dem 4:1 gegen den KFC Uerdingen hat der 1. FC Kaiserslautern am Samstag einen Riesenschritt zum Klassenerhalt gemacht, ein weiterer folgte am Sonntag vom Sofa aus: Weil Meppen (0:2 gegen Lübeck) und Bayern II (1:2 gegen Unterhaching) ihre Spiele verloren haben, benötigt der FCK nur noch einen Sieg zum sicheren Klassenerhalt.

Vier Punkte Vorsprung

Lagen die Roten Teufel nach der Niederlage in Magdeburg Mitte März noch satte sieben Punkte hinter dem rettenden Ufer, hat sich der FCK nach 15 Punkten aus den letzten acht Partien nun einen Vorsprung von vier Zählern auf die Abstiegsplätze erarbeitet. Damit ist klar: Gewinnen die Pfälzer am Samstag bei Viktoria Köln, ist der Klassenerhalt perfekt – unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz. Sollte diese erneut patzen, könnten auch ein Unentschieden oder gar eine Niederlage reichen. Eine Entwicklung, die bis vor Kurzem nicht abzusehen war.

"Es war wichtig, dass wir in der Länderspielpause auf gut Deutsch gesagt einmal richtig Dreck fressen mussten", blickt Marvin Pourié im Interview mit "Der Betze brennt" zurück. "Dadurch sind wir noch enger zusammengerückt und es wurde jedem noch klarer, was hier bei diesem geilen Verein auf dem Spiel steht. Ich denke, man hat gegen Uerdingen wieder gesehen, dass wenn es darauf ankommt, wir als Mannschaft auf dem Platz da sind."

Pourié kann sich Verbleib vorstellen

Ob der Stürmer (zehn Tore) bleibt, ist noch offen – derzeit ist er lediglich bis zum Saisonende vom Karlsruher SC ausgeliehen, wobei der FCK eine Kaufoption besitzt. "Ich fühle mich hier pudelwohl, kann mich total mit diesem Verein identifizieren", scheint der 30-Jährige von einem Verbleib nicht abgeneigt. Zumal er nach Kaiserslautern gekommen sei, um das dritte Mal in Folge in die 2. Bundesliga aufzusteigen. "Die Saison lief dann leider anders. Aber ich kann mir definitiv vorstellen, hier zu bleiben und auch nächstes Jahr so anzugreifen, dass wir oben mitspielen. Ich würde daher dann auch wirklich längerfristig hier bleiben wollen." Doch bevor der FCK die 2. Bundesliga ins Visier nimmt, soll nun erstmal der Klassenerhalt perfekt gemacht werden.

 

   
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