1. FC Kaiserslautern: Druck auf Sascha Hildmann wird größer

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Fünf Spiele, nur fünf Punkte, noch kein Heimsieg und Tabellenplatz 14: Der 1. FC Kaiserslautern hat einen Fehlstart in die neue Saison hingelegt und läuft seinen Ansprüchen bereits hinterher. Der Druck auf Trainer Sascha Hildmann wird größer.

Gute Stimmung dahin

Nach dem Erfolg im DFB-Pokal gegen Bundesligist Mainz 05 (2:0) wähnten sich die Roten Teufel auf dem richtigen Weg. Doch nach der 0:3-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig ist die gute Stimmung schon wieder dahin. Vor allem die Art und Weise, wie der FCK gegen die Löwen auftrat, wirft Fragen auf.

Der Leistungsabsturz innerhalb weniger Tage ist kaum zu erklären, Hildmann sprach diesbezüglich von einer "gewissen Komfortzone", in die die Spieler "ganz unbewusst" hineingerutscht seien. Zeitgleich erlaubte sich der FCK allerdings auch individuelle Fehler und ließ in der Offensive die letzte Durchschlagskraft vermissen.

Schon sieben Punkte Rückstand

Es müssen schnell Ergebnisse her. Ansonsten dürfte die Luft für Trainer Sascha Hildmann dünner werden – auch wenn Sportchef Martin Bader im "Kicker" betont: "Es gibt von meiner Seite gar keine Diskussion." Zwar hatte der FCK auch in der vergangenen Saison nach fünf Spieltagen nur fünf Zähler auf dem Konto, allerdings gilt der aktuelle Kader als stärker besetzt – zumal er im Sommer keine gravierenden Abgänge verkraften musste.

Doch während es die Verantwortlichen vor Saisonbeginn vermieden, die 2. Bundesliga als Ziel auszurufen, stellte Investor Flavio Becca, der am Sonntag im Stadion war, klar: "Das Ziel kann nur der Aufstieg sein." Als großer Hildmann-Fürsprecher gilt Becca nach "Kicker"-Angaben indes nicht. Und da der FCK die Spitzenplätze angesichts von sieben Punkten Rückstand bereits früh in der Saison aus den Augen verloren hat, wird der Druck auf Hildmann nun größer. Zumal dem FCK unter der Leitung des 47-Jährigen noch nie zwei Siege in Folge gelungen sind. Drei Punkte beim FSV Zwickau, wo die Roten Teufel am kommenden Montag gastieren, sind somit Pflicht.

 

   
  • DM von 1907

    Nach 1860 München und Uerdingen schon der dritte Verein, der trotz finanzstarkem Investor seinen Ansprüchen weit hinterherhinkt!

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