"Lilien" wollen ihre Serie weiter ausbauen

„Auswärts punkten, zuhause gewinnen“ lautet die einfache aber klare Devise von Darmstadts Trainer Kosta Runjaic. Und in den vergangenen Spielen funktionierte diese auch recht gut. Den beiden eher unglücklichen Unentschieden in Oberhausen und Babelsberg stehen die zwei Heimsiege gegen den Chemnitzer FC und Carl Zeiss Jena entgegen. Alles in allem macht das für die Südhessen eine kleine Serie von vier ungeschlagenen Partien in Serie. Nun kommt am Sonntag mit dem SV Werder Bremen II eine Mannschaft ans Böllenfalltor, die als absolut schlagbar gilt. Die Serie soll weiter ausgebaut werden.

Werder mit viel Qualität

Dabei verfügt Werders Zweitvertretung durchaus über hohe Qualität. Mit nicht weniger als 15 ehemaligen oder aktuellen Juniorennationalspielern gehen die Norddeutschen ihren Weg durch die dritte Liga. Wie alle Zweitmannschaftsvertretungen kämpfen die Werderaner allerdings auch mit der großen Fluktuation, wenn junge Spieler an den Profikader herangeführt, oder Rekonvaleszenten aus dem Bundesligateam in der dritten Liga wieder Spielpraxis sammeln sollen. So hat beispielsweise ein Talent wie Felix Kroos, Bruder von Bayern-Star Toni Kroos, bereits Bundesligaluft geschnuppert. Auch Juniorennationalspielern wie Florian Trinks und Lennart Thy wird eine große Zukunft in der Bundesliga vorhergesagt.

Starke Heimbilanz der Lilien

Zwar konnte Werder in den vergangenen drei Spielen gegen die starken Teams aus Stuttgart und Osnabrück punkten, am vergangenen Samstag jedoch setzte es gegen den VfR Aalen eine herbe 0:4-Klatsche. Derzeit steht daher mit Rang 19 auch nur der vorletzte Tabellenplatz zu Buche. Schwierige Voraussetzungen für die jungen Bremer, die beim spielstarken Aufsteiger aus Darmstadt auf eine sehr heimstarke Truppe treffen. Zwar verfügen die „Lilien“ ebenfalls über eine junge und unerfahrene Mannschaft, zuhause schafft es das Team jedoch meist, dem Gegner das Spiel aufzuzwingen. 14 Punkte aus acht Partien belegen die starken Auftritte der Runjaic-Truppe im heimischen Stadion am Böllenfalltor, die damit aktuell heimstärkster Aufsteiger ist.

Zwei Spieler rotgesperrt

Verzichten müssen die Südhessen gegen Bremen jedoch auf die gesperrten Cem Islamoglu und Uwe Hesse. Beide sahen beim Gastspiel des SV 98 in Babelsberg die rote Karte. Abwehrchef Islamoglu wird den „Lilien“ nach seiner Tätlichkeit für drei Spiele fehlen, Mittelfeldspieler Hesse wurde vom Sportgericht des DFB mit einer Sperre von zwei Spielen belegt. Ersetzt werden könnte Islamoglu von Jonas Grüter, in der vergangenen Saison einer der Garanten für den Aufstieg der Lilien. Für den gesperrten Hesse könnte Kevin Wölk erneut eine Chance bekommen. Der Spielgestalter war zuletzt von Trainer Runjaic nicht mehr berücksichtig worden und dürfte auf seine Chance von Beginn an brennen.

FOTO: www.o-m-d.org

   
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