Lilien und Babelsberg abgestiegen – VfL in der Relegation

Die Saison ist beendet! Karlsruhe feiert die Meisterschaft, Bielefeld steigt als zweiter auf, Osnabrück sicherte sich am letzten Spieltag den Relegationsrang. Der SV Darmstadt 98 und der SV Babelsberg haben den Klassenerhalt in der 3. Liga nicht geschafft und steigen in die Regionalliga ab. Die Lilien kamen in einem dramatischen Spiel nicht über ein 1:1 gegen die Stuttgarter Kickers hinaus.  Vor über 13.000 Zuschauern im fast ausverkauften Stadion am Böllenfalltor waren die "Lilien" über weite Strecken der Partie das bessere Team. Von Beginn an spielte das Team von Trainer Dirk Schuster mutig und engagiert in Richtung Tor, doch ein Treffer sprang für die Hessen nicht heraus. Besser machten es die Stuttgarter Kickers:

Dramatische Schlussphase

Mit der ersten Chance des Spiels ging der Aufsteiger in Führung: Nach einem langen Abschlag von Keeper Markus Krauss landete der Ball bei Kevin Dickelhube, der mit einem flachen Schuss zum 1:0 einschieben konnte. Darmstadt zeigt sich nur kurz geschockt, dann zogen sie ihr Programm weiter auf. Doch im Angriff blieben die Hessen viel zu harmlos, sodass es zur Pause beim 1:0 für die Gäste blieb. Im zweiten Abschnitt standen die Stuttgarter weiterhin tief in der eigenen Hälfte, während Darmstadt versuchte, in Richtung des Tores zukommen. Nach einigen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen kamen die "Lilien" trotz des guten Beginns ein wenig aus dem Tritt. In der 84. Minute fiel dann doch der Treffer. Da Costa konnte sich durchsetzen (84.). Angetrieben von den frenetischen Fans schmiss Darmstadt nun alles nach vorne. Sulu traf in der Schlussphase dann aber nur die Latte. Am Ende reichte es jedoch nicht. Die Stuttgarter Kickers konnte den Klassenerhalt feiern, Darmstadt steigt ab.

Münster schickt Babelsberg in die 4. Liga

Auch Babelsberg muss den bitteren Gang in die Viertklassigkeit verabschieden. Gegen Münster unterlagen die Filmstädter mit 4:1. Dabei erwischten die Gäste vor 13.000 Zuschauern zunächst einen Traumstart: Nach fünf Minute gingen die Filmstädter in Führung, nach dem Daniel Reiche den Ball nach einem langen Freistoß etwas glücklich mit der Brust im Tor unterbringen konnte. Die Preußen zeigten sich abermals verunsichert und kamen erst nach gut zehn Minuten vor das Tor der Babelsberger. Doch in der 12. Minute fiel dann der Ausgleich: Kara flankte auf Taylor, der den Ball mit einem sehenswerten Schuss im Tor unterbringen konnte. Die Westfalen wirkten nun befreit und gingen keine zehn Minute später gar in Führung: Nach einem Freistoß von Bischoff kam Stefan Kühne an den Ball und brachte ihn per Kopf im Tor unter. In den Minuten bis zur Pause gab es keine weiteren nennenswerten Szenen zu verzeichnen. Im zweiten Abschnitt schaltete das Team von Trainer Pavel Dotchev ein wenig zurück und so kamen die Babelsberger etwas mehr zur Entfaltung. Das Team aus Potsdam konnte sich jedoch keine nennenswerten Torchancen herausspielen. Kurz vor Ende des Spiels machte der SCP dann alles klar: Bischoff schoss die Babelsberger dann endgültig in die Regionalliga.

Osnabrück springt auf den Relegationsrang

Der VfL Osnabrück spielt in der Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Am Nachmittag siegte der VfL gegen Alemannia Aachen mit 4:0. Vor 13.900 Zuschauern war die Elf von Alexander Ukrow von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Nach drei nahezu identischen Aktionen über die linke Seite gingen die Lila-Weißen schon vor der Pause mit 3:0 in Führung. Für die umjubelten Treffer sorgten Marcus Piossek (10., Vorarbeit Manno), Claus Costa (18., Vorarbeit Krük) und noch einmal Piossek (38., Vorarbeit Thiel). Zu diesem Zeitpunkt stand es in Heidenheim 0:0, der VfL war wieder auf den Relegationsplatz vorgerückt. In der 50. Minute sah Alemannia-Keeper Mark Flekken nach einem rüden Foul an Simon Zoller die rote Karte. Die Lila-Weißen schalteten fortan einen Gang zurück, kamen aber trotzdem noch zu einigen guten Chancen und in der 86. Minute zum verdienten 4:0 durch ein sehenswertes Tor von Timo Staffeldt. Damit rückten die Osnabrücker auf den dritten Tabellenplatz vor, da Heidenheim zeitgleich nicht über 0:0 gegen die Offenbacher Kickers kam und somit auf den fünften Platz zurück fällt.

Karlsruhe feiert Meisterschaft 

Der Karlsruher SC kann nach dem Aufstieg in der vergangenen Woche nun auch die Meisterschaft feiern. Am Nachmittag setzte sich das Team souverän mit 4:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Vor 8.947 Zuschauern, darunter etwa 5.000 aus Karlsruhe, ließ der KSC überhaupt keinen Zweifel daran aufkommen, die Partie heute für sich zu entscheiden. In der 13. Minute erzielte Dennis Kempe das 1:0, Peitz (18.) und Calhanoglu (21.) machten schließlich bereits früh alles klar. Auch nach den drei Toren spielten die Karlsruher weiterhin engagiert nach vorne und hätten zur Pause gar noch höher führen müssen. Im zweiten Abschnitt schalteten die Gäste einen Gang zurück, kamen in der 72. Minute aber dennoch zum 4:0 – Timo Kern traf. Vunguidica (84.) und Bieler (86.) betrieben durch ihre Treffer nur noch ein wenig Ergebniskosmetik, denn am Ausgang der Partie änderte sich nichts mehr.

Arminia Bielefeld, die von 1.500 Fans nach Burghausen begleitet worden sind, mussten sich dem SV Wacker mit 0:1 geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit leistete sich DSC-Keeper Ortega einen Patzer, den Burghausen zum Führungstreffer nutzte (Thiel / 52.).  Chemnitz konnte sich gegen die SpVgg Unterhaching nach Toren von Schwabel (4. / Eigentor), Förster (7. / 61. / 72.) und Fink (89.) mit 5:0 durchsetzen, Halle besiegte Saarbrücken mit 2:1 und Rostock und Erfurt trennten sich vor 14.000 Zuschauern 0:0-Unentschieden.

Die Tabelle

 

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