1. Februar 2013 um 15:15 Uhr

Gelingt die Revanche? Babelsberg empfängt Heidenheim

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Endlich kann auch im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion das neue Fußball-Jahr gestartet werden. Am Freitagmorgen hat die Platzkommission den mittlerweile aufgetauten Rasen noch einmal begutachtet und entschieden, dass das Spiel zwischen Babelsberg und Heidenheim stattfinden kann. Beide Mannschaften gehen mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Partie. Der Gast aus Heidenheim konnte unter der Woche sein Nachholspiel Erfurt mit 2:1 gewinnen.

Endlich kann auch im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion das neue Fußball-Jahr gestartet werden. Am Freitagmorgen hat die Platzkommission den mittlerweile aufgetauten Rasen noch einmal begutachtet und entschieden, dass das Spiel zwischen Babelsberg 03 und dem 1.FC Heidenheim stattfinden kann. Beide Mannschaften gehen mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Partie. Der Gast aus Heidenheim konnte unter der Woche sein Nachholspiel gegen Rot-Weiß Erfurt mit 2:1 gewinnen. Auch wenn man sagen muss, dass der Sieg gegen durch rote Karten dezimierte Thüringer nicht souverän herausgespielt wurde. Trotzdem stellt der Gast eines der offensivstärksten Teams der Liga. Insgesamt 40 Saisontore sprechen eine deutliche Sprache. Auch Auswärts wissen die Heidenheimer durchaus zu gefallen und rangieren auf Rang 6 der Auswärtstabelle. Beim Spiel in Babelsberg müssen sie mit Florian Niederlechner aber auf einen ihrer gefährlichsten Akteure verzichten, der eine Gelb-Sperre abzusitzen hat.

Nur fünf Gegentore im eigenen Stadion

Dass die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt nur auf Rang 5 und nicht noch weiter oben in der Tabelle rangiert, ist der Defensive anzulasten. 33 Gegentore aus den bisherigen 23 Spielen sind eindeutig zu viel. Trotzdem kann Heidenheim mit einem Sieg weiter am Relegationsplatz schnuppern und von Liga 2 träumen. Das will der SV Babelsberg 03 natürlich verhindern. Und die Chancen stehen gar nicht so schlecht, wie der Blick auf die Tabelle vermuten lässt. Denn gerade in Heimspielen ist die Abwehr der Nulldreier kaum zu knacken. 5 Gegentore im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion sind Ligabestwert in dieser Kategorie. Jedoch muss diese Abwehr nun umgebaut werden. Aaron Berzel reiste mit einem Riss des vorderen Syndesmosebandes zurück aus Wiesbaden und Zlatko Hebib ist ebenfalls noch nicht fit. Damit fallen zwei Innenverteidiger aus. Dies ist vielleicht die Chance für Neuzugang Severin Mihm.

Der Angriff bleibt das Sorgenkind

Apropos Neuzugang: Ob Burak Kaplan der viel gescholtenen Offensive der Nulldreier schon beim Spiel gegen Heidenheim weiterhelfen kann, bleibt abzuwarten. Gut sieht es dagegen bei Süleyman Koc aus, der nach einer leichten Fußverletzung wieder voll mittrainieren konnte. Bleibt das Sorgenkind der Babelsberger: Der Angriff. Der fehlende letzte Biss im Strafraum verhinderte auch im letzten Spiel bei Wehen-Wiesbaden ein besseres Ergebnis. Wem Trainer Christian Benbennek sein Vertrauen schenkt, bleibt die große Frage. Lucas Albrecht, Moritz Göttel oder Oliver Heil stünden bereit. Aber vielleicht soll die Durchschlagskraft diesmal auch wieder aus dem Mittelfeld kommen, wie man es bei einigen Spielen schon gesehen hat.

Egal wie, ein Sieg wäre für Babelsberg enorm wichtig, um nicht sofort wieder in die Nähe der Abstiegsplätze zu rutschen. In der Hinrunde gewann übrigens Heidenheim mit 2:1. Die Hausherren sollten also auf Revanche aus sein.

Schiedsrichter der Partie wird  Tim Sönder aus Kiel sein.

FOTO: bf-photography.de

 

 

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