Dritte Auflage: "Finaltag der Amateure" auch 2018

Nach 2016 und 2017 wird es auch im kommenden Jahr wieder einen "Finaltag der Amateure" mit allen 21 Finalspielen der Landespokalwettbewerbe geben – das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag bekannt. Gespielt wird an Pfingstmontag, dem 21. Mai 2018.

Drei zeitlich versetzte Konferenzen

Wie bisher werden die Partien über den Tag hinweg auf drei verschiedene Anstoßzeiten verteilt, die ARD wird alle Spiele im Rahmen von Live-Konferenzen live übertragen. In der Spitze schalteten in der Vorsaison bis zu 2,27 Millionen Zuschauer ein, fast 100.000 Besucher verfolgten die Endspiele in den Stadien. "Der Finaltag hat sich auf Anhieb zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, er bietet den Landespokalen und dem Amateurfußball eine perfekte Bühne", sagt DFB-Vizepräsident Peter Frymuth und blickt voraus: "Wir können uns wieder auf ein großartiges Fußballfest freuen." Auch Vize-Präsident Rainer Koch erwartet ein "Fußball-Spektakel", das seine eigenen Geschichten schreibe. "Und die Gewinner haben dann die Chance auf das große Los im DFB-Pokal." Für WDR-Sportchef Steffen Simon machen die Gegensätze den besonderen Reiz aus: "Einerseits haben wir Traditionsklubs mit klangvollen Namen, auf der anderen Seite sind auch kleinere Amateurklubs vertreten, die den vielleicht größten Tag ihrer Vereinsgeschichte erleben."

Vier Drittligisten schon ausgeschieden

Auch für die Drittligisten bietet der "Finaltag der Amateure" eine tolle Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren – sofern sie sich für die jeweiligen Endspiele qualifizieren. Unterhaching, Würzburg, Meppen und Münster sind bereits ausgeschieden, am Sonntag wird es beim Derby zwischen Jena und Erfurt einen weiteren Drittligisten erwischen. Somit sind noch 14 Vereine der 3. Liga im Rennen. Zusätzliche TV-Gelder sind übrigens nicht vorgesehen.

   
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