19. Januar 2013 um 20:13 Uhr

Der Karlsruher SC und das turbulente Trainingslager

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Mit breiter Brust war man nach dem Harder13 Cup Sieg in das türkische Belek angereist, um sich unter frühsommerlichen Temperaturen optimal für den Saisonstart vorzubereiten. 27 Spieler nahmen an der Reise teil (inklusive der U19-Talente Mirko Schuster/ Jimmy Marton und dem Testspieler Parker Walsh). Am 12. Januar war man gestartet vom Stuttgarter-Flughafen aus, doch die Anreise verlief alles andere als geplant: Wie liga3-online.de schon berichtete, sorgte gleich zu Beginn des Fluges ein Passagier für Unruhe.

Mit breiter Brust war man nach dem Harder13 Cup Sieg in das türkische Belek angereist, um sich unter frühsommerlichen Temperaturen optimal für den Saisonstart vorzubereiten. 27 Spieler nahmen an der Reise teil (inklusive der U19-Talente Mirko Schuster/ Jimmy Marton und dem Testspieler Parker Walsh). Am 12. Januar war man gestartet vom Stuttgarter-Flughafen aus, doch die Anreise verlief alles andere als geplant: Wie liga3-online.de schon berichtete, sorgte gleich zu Beginn des Fluges ein Passagier für Unruhe. Grund dafür war, dass dieser nach einem Herzinfarkt leblos zusammen sackte. Nur dank KSC-Arzt Marcus Schweizer, konnte der Passagier den Flug nach ersten Rettungsmaßnahmen überleben.

KSC-Arzt wird zum Lebensretter

Doch damit nicht genug, denn auch der weitere Flug gestaltete sich äußerst schwierig. Nachdem man in Antalya aufgrund eines starken Gewitters nicht landen konnte, musste man zuerst auf das rund 500 Kilometer entfernte Ankara ausweichen. Erst nach zwei Stunden startete die Maschine wieder in Richtung der türkischen Riviera. Im Mannschaftshotel angekommen, lief auch hier nicht alles rund. „Wir sind dagesessen wie eine Geistermannschaft", wie Sportdirektor Oliver Kreuzer nach einem Stromausfall im Hotel gegenüber "ka-news.de" erklärte. „Die Spieler mussten mit ihren Handys für etwas Beleuchtung sorgen, um zumindest die eigene Gabel vor dem Mund sehen zu können“, schilderte er weiter. Im gleichen Hotel mussten laut VfR Aalen-Couch Schupp, Wassertonnen dienen, um den durchdringenden Regen zu stoppen. Auch das Training konnte aufgrund eines überschwemmten Rasens nicht wie geplant stattfinden.

Kauczinski verletzt im Spiel gegen die Fans

In den folgenden Tagen beruhigte sich dann die Lage, sodass man montags ohne Probleme die Testspiele gegen den VfR Aalen und gegen Borussia Mönchengladbach II bestreiten konnte. Das erste Spiel gegen den VfR gewann man noch mit 3:1, doch im zweiten Spiel musste man sich unglücklich 1:2 geschlagen geben. Dienstags durfte dann auch mal der KSC-Betreuerstab im traditionellen Spiel gegen die mitgereisten Fans ihr Können zeigen. Das Spiel wurde aber mit der Verletzung des KSC-Chefoach Markus Kauczinski überschattet. Grund für die Verletzung war, dass der Trainer ohne Einwirkung des Gegners nach einem Einwurf einen Achillessehnen-Abriss erlitt. Mittlerweile ist Kauczinski aber erfolgreich in Karlsruhe operiert worden und kann so bereits in einigen Tagen mithilfe eines Spezialschuhes die Trainingseinheiten wie gewöhnt leiten. In Belek aber übernahm Co-Trainer Argirios Giannikis die Einheiten für die restlichen Tage. Am vergangen Freitag hätte dann noch unter der Leitung Giannikis ein Testspiel gegen den Zweitligsten Erzgebirge Aue stattfinden sollen, diesess musste aber wegen Überschwemmung des Platzes abgesagt werden. So also geht ein turbulentes Trainingslager am Frankfurter Flughafen zu Ende, das mit Sicherheit in die Geschichte des Karlsruher SC eingehen wird. Am Dienstag testet der KSC nochmals gegen den SC Austria Lustenau, um optimal auf das Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen den VfL Osnabrück vorbereitet zu sein.

FOTO: Flohre Fotografie

 

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