9. März 2013 um 07:40 Uhr

Babelsberger Markus Müller: "Wir gewinnen in Aachen"

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Vollmundig posaunte Babelsbergs Stürmer Markus Müller letzte Woche nach der 0:2 Heimniederlage gegen Bielefeld heraus: „Nächsten Samstag haben wir in Aachen ein Endspiel vor der Brust. Wir müssen aufstehen, alle Kräfte bündeln und weitermachen. Ich verspreche hier und heute: Wir gewinnen in Aachen“, so Müller in der "Märkischen Allgemeinen". Als Tabellenachtzehnter und mit bisher 10 verlorenen Auswärtsspielen eine optimistische Einschätzung für das Spiel gegen den Westverein.

Vollmundig posaunte Babelsbergs Stürmer Markus Müller letzte Woche nach der 0:2 Heimniederlage gegen Bielefeld heraus: „Nächsten Samstag haben wir in Aachen ein Endspiel vor der Brust. Wir müssen aufstehen, alle Kräfte bündeln und weitermachen. Ich verspreche hier und heute: Wir gewinnen in Aachen“, so Müller in der "Märkischen Allgemeinen". Als Tabellenachtzehnter und mit bisher 10 verlorenen Auswärtsspielen eine optimistische Einschätzung für das Spiel gegen den Westverein. Viel besser sieht es allerdings bei Alemannia Aachen auch nicht aus. Die Schwarz-Gelben rangieren zurzeit auf dem 16. Tabellenplatz und konnten bisher nur mickrige 16 Zähler zuhause einfahren. So verspricht das Spiel am morgigen Samstag ab 14 Uhr am Aachener Tivoli ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel zu werden, bei dem vermutlich die Mannschaft das bessere Ende sieht, die sich besser auf den Abstiegskampf und die damit verbundenen Tugenden einlassen kann.

"Wir wollen einen Schritt machen"

Die Alemannia setzt dabei auf die Mithilfe ihrer Fans und ist sich der glücklichen Lage bewusst, welch hohen Stellenwert die junge Mannschaft jetzt schon beim Aachener Publikum besitzt. „Unsere Fans identifizieren sich mit dieser Truppe und verzeihen auch einen schwächeren Tag, wie zuletzt in Unterhaching. Die Unterstützung ist einzigartig“, lobte Aachens Sportdirektor Uwe Scherr die schwarz-gelben Anhänger auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Wir wollen einen Schritt machen und unseren Gegner mit den Fans im Rücken auf Distanz halten“, lautet die Devise des Aachener Trainers René van Eck. Bei diesem Unterfangen werden alle drei etatmäßigen Innenverteidiger nicht mithelfen können: während Sascha Herröder nach seinem Platzverweis in Unterhaching vom DFB für zwei Spiele gesperrt wurde, laborieren Mario Erb und Thomas Stehle weiter an ihren Knochenbrüchen. Auch die Langzeitverletzten Sascha Rösler, Aimen Demai und Florian Müller, sowie Youngster Robert Leipertz stehen nicht zur Verfügung. Beim SV Babelsberg werden die gesperrten Frederic Löhe und Matthias Kühne sowie der verletzte Lennart Hartmann nicht mit von der Partie sein.

Die bisherige Bilanz zwischen dem TSV und den Nulldreiern ist ausgeglichen. Von drei Begegnungen ging die Alemannia einmal als Sieger vom Platz, eine Partie endete unentschieden und ein Duell entschied Babelsberg für sich. Im Vorverkauf wurden bislang rund 7.000 Karten abgesetzt. Auf www.sportschau.de gibt es am Samstag einen Live-Stream.

FOTO: Flohre Fotografie

 

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