10. März 2013 um 17:19 Uhr

Alemannia verliert auch gegen den SV Babelsberg

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In einem insgesamt sehr schwachen Drittligaspiel musste Alemannia Aachen einen herben Rückschlag um den Klassenerhalt hinnehmen. Der SV Babelsberg siegte kurz vor Schluss mit 1:2 durch einen direkt verwandelten Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Christian Essig. Babelsberg schaffte es in der Tabelle mit der Alemannia gleichzuziehen, sodass nach 27. Spieltagen beide Mannschaften mit 27 Zählern dar stehen.

In einem insgesamt sehr schwachen Drittligaspiel musste Alemannia Aachen einen herben Rückschlag um den Klassenerhalt hinnehmen. Der SV Babelsberg siegte kurz vor Schluss mit 1:2 durch einen direkt verwandelten Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Christian Essig. Babelsberg schaffte es in der Tabelle mit der Alemannia gleichzuziehen, sodass nach 27. Spieltagen beide Mannschaften mit 27 Zählern dar stehen. Nur der SV Darmstadt, sowie die Zweitvertretung des BVB haben weniger Punkte auf der Habenseite.

Schumacher traf zur Führung

Das Spiel begann fahrig: schon in den ersten Sekunden vertändelte Innenverteidiger-Aushilfe Murakami den Ball im Spielaufbau, dessen allgemeine Verwirrung die Nulldreier aber noch nicht zum Torerfolg nutzen konnten. Geprägt von Fehlpässen und Ungenauigkeiten auf dem schwer zu bespielenden Aachener Boden, konnte die Alemannia aber dann durch einen Eckball in Form von Dario Schumacher die frühe Führung in der achten Spielminute markieren. Die unglückliche Kopfballverlängerung vom Babelsberger Toure ließ Gästekeeper Stude keine Chance. Im direkten Gegenstoß hätten die Babelsberger den Freudentaumel fast ausgenutzt und den Ausgleich erzielen können. Markus Müller köpfte allerdings knapp am Aachener Gehäuse vorbei. Babelsberg kam im weiteren Spielverlauf zu weiteren guten Gelegenheiten: Kreuels Abschlussversuch in der 35.Minute konnte Aachens Schlussmann Flekken nur in höchster Not mit einer tollen Fußparade klären und so ging es mit einer schmeichelhaften Pausenführung für die Schwarz-Gelben in die Halbzeit.

Die Alemannia gibt das Spiel aus der Hand

Der SV Babelsberg kam besser aus der Pause und schaffte es kurz nach dem Seitenwechsel den Ausgleich zu erzielen. In der 52. Spielminute flankte Kreuels einen Freistoß von der halblinken Seite scharf in den Aachener Sechzehn-Meter-Raum. Als Abnehmer fand sich der an diesem Tag glücklos agierende Japaner Norikazu Murakami, der das zweite Eigentor in diesem Spiel erzielte und so die Gerechtigkeit am Tivoli einziehen ließ. Von diesem Paukenschlag wachgeküsst begann die Alemannia nun Druck aufzubauen. Angefeuert von knapp 9.000 Zuschauern kamen die Kartoffelkäfer zu guten Gelegenheiten, welche in der 87. Minute in der Chance vom eingewechselten Pozder gipfelte. Nach einem überragenden Pass von Thiele in die Tiefe, überlief Kefkir seinen Gegenspieler und legte quer vor dem Tor auf den frei stehenden Pozder ab. Aachens bester Torjäger hätte nur noch den Fuß hinhalten müssen um den Ball einzuschieben, semmelte aber 3m über den Babelsberger Kasten. Aachen ließ seine Torchancen ungenutzt verstreichen und wie es im Fußball nun einmal oft so ist, schafften es die Babelsberger, nach einem unnötigen Foul von Murakami kurz vor der Strafraumgrenze, das Spielgerät im Aachener Kasten unterzubringen. Christian Essig zirkelte den Ball wunderschön über die Mauer zum 1:2 Endstand. Die Filmstädter feierten nach dem Abpfiff frenetisch und machten sich mit drei ganz wichtigen Punkten im Kampf um den Klassenerhalt zurück auf die weite Reise in den Osten der Republik. Die Alemannia hängt nun wieder ganz tief im Klassenkampf und verpasste es den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf sechs Punkte anschwellen zu lassen.

Zuschauerzahl: 8.711, davon ca. 80 Gästefans aus Babelsberg

Aufstellungen:

Alemannia Aachen: Flekken – Wilschrey, Brauer, Murakami, Strujic – Andersen (13.Garcia) (65.Kefkir), Drevina, Schumacher (86.Pozder) –  Marquet, Heller – Thiele

SV Babelsberg: Studer – Touré , Berzel (75.Koc), Reiche , Groß (85.Mihm) – Hebib , Evljuskin – Kragl , Kreuels – Müller, Heil

 

Die Fotos zum Spiel

 

FOTO: Lennart Ebersbach

 

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