"Ziele nicht gefährden": Hansa blockt Naderi-Anfragen weiter ab

Gleich mehrere Vereine buhlen derzeit um Hansa-Stürmer Ryan Naderi, ein Klub soll angeblich sogar nahezu zwei Millionen Euro geboten haben. Doch die Kogge bleibt standhaft und blockt alle Anfragen ab.

Marktwert mehr als verdreifacht

Bleibt Naderi über das Ende der Winter-Transferperiode am 2. Februar hinaus bei der Kogge? Kaum eine andere Frage beschäftigt die Hansa-Fans derzeit so sehr wie die nach der Zukunft von Ryan Naderi. Mainz, Heidenheim, Paderborn, Kaiserslautern und Dresden – die Liste an Interessenten ist lang. Kein Wunder, schließlich netzte der Angreifer während der Hinrunde in nur 15 Partien siebenmal ein und bereitete zudem zwei Treffer vor. Sein Marktwert hat sich kurz vor Weihnachten von 350.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

"Wir freuen uns, dass sich ein junger Spieler wie Ryan hier so toll entwickelt. Das war jahrelang nicht so. Damit schaffen wir Marktwerte, was der Weg der Zukunft sein soll", sagt Sportdirektor Amir Shapourzadeh gegenüber dem "Nordkurier". Zwar habe sich die Kogge "grundsätzlich" über die Angebote für den 22-Jährigen gefreut, "aber wir haben sportliche Ziele und wollen sie nicht gefährden". Gemeint ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga – auch wenn Shapourzadeh diesen nicht offen aussprechen will.

"Zu keinem Zeitpunkt verhandelt"

Dass Hansa den Angreifer nicht ziehen lassen will, hängt auch damit zusammen, dass sein Vertrag noch bis 2028 läuft und keine Ausstiegsklausel beinhaltet. "Damit befinden wir uns in einer guten Verhandlungsposition, haben das Zepter in der Hand." Zwar gebe es Interessenten, die nicht locker lassen, "doch es wurde zu keinem Zeitpunkt von uns verhandelt", so Rostocks Sportdirektor. "Letztlich darf man auch nicht vergessen, dass wir selbst Geld in diesen Spieler investiert haben, weil wir überzeugt von ihm sind."

Rund 200.000 Euro soll die Kogge im August 2024 an Borussia Mönchengladbach überwiesen haben. Naderi selbst gehe mit den Gerüchten um seine Person sehr professionell um. Das zeigte sich auch beim Spiel gegen Stuttgart II, als er das Siegtor schoss – und das nur einen Tag nach Bekanntwerden der ersten Spekulationen. "Für sein Alter ist er schon sehr weit. Natürlich muss er die ganzen Angebote aber auch verarbeiten." Shapourzadeh und Co. werden ihm dabei sicherlich helfen. Damit er die Kogge in der Rückrunde zum Aufstieg schießt.

   

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