Vorfälle in Schweinfurt: 1860 muss 18.380 Euro zahlen
Als wären die finanziellen Sorgen des TSV 1860 München nicht schon groß genug, kommt nun auch noch eine weitere Geldstrafe des DFB hinzu. 18.380 Euro müssen die Löwen zahlen.
Pyroshow in Schweinfurt
Damit ahndet das Sportgericht zwei Vorfälle beim Auswärtsspiel in Schweinfurt am 2. Mai. Zum einen hatten sich vor Spielbeginn 10-15 Fans den Personenkontrollen entzogen, indem sie
den Ordnungsdienst überrannten. Zum anderen wurden während der Partie insgesamt 20 Rauchkörper, 14 bengalische Fackeln und zwei Raketen gezündet, was in der 36. Minute zu einer Spielunterbrechung von einer Minute führte. Bei der Pyroaktion geriet auch ein Fanbanner in Brand, woraufhin die Anhänger den Support einstellten.
Weiterhin Zweiter der Strafentabelle
Bis zu 6.100 Euro können die Löwen für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. In der Strafentabelle belegt der TSV mit einer Gesamtsumme von 187.940 Euro in der abgelaufenen Saison weiterhin den zweiten Platz. Zur Kasse gebeten wurden indes auch der MSV Duisburg sowie Jahn Regensburg, wobei beide Klubs jeweils nur 350 Euro zahlen müssen, nachdem Fans einen pyrotechnischen Gegenstand abgebrannt hatten.