Vor Heimspiel gegen Halle: Schubert bleibt optimistisch

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Eine Woche nach dem unglücklichen 2:2-Unentschieden gegen den VfR Aalen muss Eintracht Braunschweig am Samstag (14 Uhr) zu Hause gegen den Halleschen FC antreten, trifft somit auf ein weiteres Top-Team, gegen das der Tabellenletzte dringend ein Sieg benötigt.

Leistungen gegen andere Top-Teams machen Mut

Seit rund sieben Wochen ist André Schubert Trainer in Braunschweig, wartet jedoch auch nach dem sechsten Spiel weiter auf den ersten Sieg. Am vergangenen Wochenende war seine Mannschaft kurz davor, kassierte gegen Aalen jedoch in der 87. Minute den bitteren Ausgleich. "Gegen Aalen hätten wir uns belohnen müssen. Wir sind alle noch sehr verärgert und enttäuscht, dass wir es nicht über die Zeit bekommen oder das dritte Tor gemacht haben", gab Schubert zu, dass die Partie noch immer in den Köpfen der Beteiligten ist.

Doch schon am Samstag geht es weiter, dann kommt mit dem Halleschen FC eine Mannschaft, die nicht viele vor der Saison so weit oben erwartet haben. Für Braunschweig wird es das nächste Duell gegen ein Top-Team, von denen der Absteiger in den letzten Wochen schon einige hatte. Aber man habe "gegen Uerdingen und Osnabrück auch gute Leistungen gezeigt", so Schubert, der betonte, dass seine Mannschaft die "klar bessere" war und das Chancenplus hatte. "Aber wir haben uns dafür nicht belohnt. Das versuchen wir jetzt auch am Wochenende wieder. Aber wir müssen schon sehen, dass wir die Mannschaft der Stunde bei uns haben. Halle hat eine sehr starke Mannschaft, sie haben zuletzt 13 von 15 Punkten geholt."

Schubert warnt vor gegnerischer Offensive

Zuletzt gewannen die Saalestädter mit 2:1 in Münster und setzten ihren Lauf fort. "Der HFC ist taktisch sehr diszipliniert, sie arbeiten als Mannschaft sehr gut. Sie haben eine ähnliche Formation, versuchen über die Außen in viele Eins-gegen-Eins-Situationen zu kommen", kennt Schubert die Stärken des Gegners und hebt dabei die Offensive hervor: "Braydon Manu hat sehr viel Tempo, hat gegen Münster beide Tore vorbereitet. Zudem haben sie mit Fetsch, Sohm und Mai dahinter sehr zweikampfstarke Spieler in der Spitze."

Der 47-Jährige kennt den Gegner gut, erwartet einen Wechsel zwischen hohem und aggressiven Anlaufen sowie eine abwartende Haltung der Gäste, um mit den schnellen Außenbahnspielern auf Konter zu setzen. Doch der Auftritt gegen Aalen macht ihm Mut, auch wenn die Belohnung in Form von drei Punkten ausblieb. Jedoch ist klar, was hätte besser laufen müssen: "Es gab Situationen, in denen wir im Spielaufbau in der ersten Halbzeit den Pass nach vorne in die Tiefe scheuen. Wir haben dann viel über das Zentrum in die Pressingzone des Gegners, was nichts brachte. Aber das haben wir trainiert. Es geht darum, die Situation zu erkennen und zu ergreifen." Um es am Wochenende besser zu machen, steht fast der komplette Kader zur Verfügung. Abgesehen von Jonas Thorsen (Rückenprobleme) sind alle Spieler fit.

   
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