Preußenstadion in Münster wird doppelt zur Pokal-Bühne
Wenn Ende August die 1. Runde im DFB-Pokal ansteht, wird im Preußenstadion gleich zweimal gespielt. Neben dem SC Preußen Münster, der auf den Karlsruher SC trifft, trägt auch Regionalliga-Aufsteiger SV Wesfalia Rhynern seine Partie gegen Dynamo Dresden in der SCP-Arena aus.
"Grundsätzliche Einigung" erzielt
Darauf verständigten sich Vertreter beider Klubs in den letzten Tagen, wobei zunächst nur eine "grundsätzliche Einigung" erzielt wurde, wie es auf der Homepage der Adlerträger heißt. Noch seien "zahlreiche Detailfragen" zu klären. Klar ist aber bereits, dass die mitreisenden Fans von Dynamo Dresden den Gästeblock und nicht etwa die Fantribüne der Preußen erhalten. Ob diese überhaupt geöffnet wird, ist noch offen.
Auch der Spieltermin steht noch nicht fest. Markus Sass, Finanz- und Stadiongeschäftsführer bei den Adlerträgen, sagt: "Wir freuen uns sehr, dass wir einen Verein aus der unmittelbaren Nachbarschaft unterstützen können, indem wir ihm das LVM-Preußenstadion für das Pokalspiel gegen Dresden zur Verfügung stellen. Die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal ist jedes Jahr ein Highlight in Fußball-Deutschland, und es ist wunderbar, dass gleich zwei Spiele bei uns in Münster stattfinden."
Westfalia-Sportpark kam nicht infrage
Dass der künftige Viertligist für das erste DFB-Pokalspiel seiner Geschichte nach Münster ausweicht, hat mehrere Gründe. "Wir hätten liebend gerne im heimischen Westfalia-Sportpark gespielt. Dafür haben wir als Vereinsverantwortliche in den vergangenen Tagen viele Gespräche geführt und viele Hebel in Bewegung gesetzt", sagt Rhynerns stellvertretender Vorsitzender Eike Hellenkamp im "Westfälischen Anzeiger". Jedoch seien die Anforderungen und notwendigen Veränderungen im Westfalia-Sportpark so groß, "dass der Verein für dieses Spiel schweren Herzens nach Münster ausweichen wird. Es geht dabei um die Zuschauerkapazität und um Sicherheitsaspekte."